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Schwimmhalle am Freiberger Platz feiert Richtfest

Neuer Sportkomplex für Dresden Schwimmhalle am Freiberger Platz feiert Richtfest

Etwas voreilig war Zimmermann Lutz Wogan vielleicht, als er die Parole „Wasser Marsch!“ ausgab. Denn bis die acht 50 Meter-Bahnen in der neuen Schwimmhalle am Freiberger Platz tatsächlich geflutet werden, geht noch ein wenig Zeit ins Land. Zumindest nahm das Vorhaben am Donnerstag seine nächste Etappe: Ein Richtfest läutete das Ende der Rohbauarbeiten ein.

So soll der fertige Komplex am Freiberger Platz aussehen.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Etwas voreilig war Zimmermann Lutz Wogan vielleicht, als er die Parole „Wasser Marsch!“ ausgab. Denn bis die acht 50 Meter-Bahnen in der neuen Schwimmhalle am Freiberger Platz tatsächlich geflutet werden, geht noch ein wenig Zeit ins Land. Zumindest nahm das Vorhaben am Donnerstag seine nächste Etappe: Ein Richtfest läutete das Ende der Rohbauarbeiten ein.

96 Bohrpfähle wurden dafür in den zurückliegenden zwölf Monaten sechs bis neun Meter tief in der Erde verankert, 800 Tonnen Betonstahl verwendet, 3500 Kubikmeter Beton verbaut. Nur einige Zahlen, auf die Matthias Waurick, Geschäftsführer der Dresdner Bäder GmbH, stolz ist. „Dieses Vorhaben wird bundesweit beobachtet. Manch andere Großstadt ist neidisch auf diesen Bau“, weiß er zu berichten. Hatte man zu Beginn einen achtwöchigen Verzug wegen eines nicht reibungslosen Vergabeverfahrens zu beklagen, sei man nun wieder im Zeitplan. Zum Jahresende soll der Neubau fertig gestellt sein. „Die Vorbereitungen für die Einweihung laufen bereits. Also lassen Sie uns nicht hängen“, wandte sich Waurick an die beteiligten Firmen, 24 sind es bisher. Läuft alles, wie vorgesehen, startet im November der Probebetrieb, im Dezember soll die Freigabe folgen.

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Ende des Jahres soll die neue Schwimmhalle am Freiberger Platz fertig sein. Am Donnerstag feierte der Neubau Richtfest.

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Dann stehen das Schwimmbecken mit einer Wasserfläche von 1000 Quadratmetern sowie das Lehrschwimmbecken mit einer Fläche von 250 Quadratmetern für Schulschwimmen, Vereinsport, öffentliche Nutzung und Wettkampfveranstaltungen zur Verfügung. Eine Tribüne bietet Platz für 400 Zuschauer. „In Dresden bewegt sich etwas. Gerade das Thema Schwimmflächen war ein Thema, das die Bürger lange bewegt hat. Der Mangel war spürbar“, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU) anlässlich des Richtfestes. Nun gehe, auch im Hinblick auf die erst kürzlich eingeweihte Schwimmhalle in Bühlau, etwas voran in der Stadtentwicklung. Nicht zuletzt deswegen unterstützt der Freistaat das Vorhaben mit mehr als acht Millionen Euro aus Mitteln des Bund-Länder-Programms sowie der Sportförderung, weitere 2,25 Millionen Euro steuert die Stadt zu.

Einpacken können die Bauleute aber auch nach Fertigstellung des neuen Gebäudes nicht. Nahtlos schließt sich die Sanierung des Bestandsgebäudes an. Die alte Schwimmhalle wird geschlossen, entkernt und erneuert. Insgesamt fließen 24 Millionen Euro in das Projekt. 2018 soll der Schwimmsportkomplex fertig sein. Und dann „beste Bedingungen für den Spitzensport“ bieten, wie es Bäder GmbH-Chef Waurick sagt.

Infos zum Neubau

Gesamtbauzeit rund zwei Jahre

erste vorbereitende Maßnahmen im Februar 2014 (Baumfällarbeiten)

Baubeginn August 2014: Abrissarbeiten des alten Strömungskanals

Beginn der Rohbauarbeiten April 2015

96 Bohrpfähle, 800 Tonnen Betonstahl, 3500 Kubikmeter Beton

Anzahl der bis jetzt am Bau beteiligten Firmen: 24

50 Meter Schwimmbecken mit acht Bahnen und 1000 Quadratmeter Wasserfläche

Lehrschwimmbecken mit 250 Quadratmeter Wasserfläche

Wettkampfzertifizierung Klasse B für nationale Wettkämpfe

Tribünenkapazität 400 Personen

Inbetriebnahme/Fertigstellung voraussichtlich November/Dezember 2016 (geplanter Probebetrieb ab November, Freigabe im Dezember)

Von Christin Grödel

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Nach 15 Jahren kann ein Kapitel der Dresdner Stadtgeschichte zumindest vorerst ad acta gelegt werden. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat am Mittwoch dem Dresdner Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) sowie den Bäderchefs Matthias Waurick und Ursula Gefrerer einen millionenschweren Fördermittelbescheid übergeben.

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