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Schwafelrunde sieht Dresdner Szenefest BRN in Gefahr

BRN-Alarm Schwafelrunde sieht Dresdner Szenefest BRN in Gefahr

Etwa 40 Prozent der Neustädter haben in diesem Jahr keine Chance, bei der Bunten Republik Neustadt (BRN) mitzumachen. Davon ist die „Schwafelrunde“ überzeugt. Das Dresdner Ordnungsamt nennt nicht die richtigen Zahlen, kritisieren die Neustädter.

Gefahr im Verzug, schlussfolgert die Stadt aus diesem Foto.
 

Quelle: Archiv

Dresden.  40 Prozent der Neustädter können in diesem Jahr keinen Stand bei der Bunten Republik Neustadt (BRN) aufbauen, weil die Stadtverwaltung das so will. Die Zahl der Anmelder werde von 400 auf weniger als 250 reduziert, schlägt die Schafelrunde Alarm, eine Gruppe Neustädter, die sich seit Jahren um die BRN bemüht. Damit reagiert die Gruppe aktuell auf die Äußerungen von Ralf Lübs, dem Leiter des städtischen Ordnungsamtes, vor Wochenfrist im Ortsbeirat Neustadt. Lübs hatte festgestellt, die BRN werde keinesfalls um die genannten 40 Prozent schrumpfen und belegte dies mit Zahlen aus seinem Amt. Demnach wird nur die Fläche eingeschränkt, die die Stadt für das Fest frei gibt und auch das aus seiner Sicht um einen Umfang, der verkraftbar ist. Lübs sprach von 10 bis 15 Prozent, was lediglich ein paar hundert Quadratmeter entspricht. Das hat das Ordnungsamt auf Basis einer Sicherheitsstudie der Dresdner Agentur Schröder entschieden.

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Die BRN am Samstag

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Die Schwafelrunde ist davon überzeugt, dass diese neue Regelung das BRN-Aus für etwa die Hälfte der potenziellen BRN-Aktiven aus der Neustadt bedeutet. „Bedingung für die Teilnahme an der BRN ist eine Anschrift im Festgebiet und selbst dann kann nur für die Fläche vor dieser Anschrift eine Sondernutzung beantragt werden“, stellt die Gruppe fest. Lübs hatte bereits im Ortsbeirat versucht, diese Bedenken zu zerstreuen. Er erklärte, die Verwaltung wolle weg von der Regelung, dass Sondernutzungen nur direkt vor der Heimadresse beantragt werden dürfen. So könnten Neustädter, die vor ihrem Haus keinen Raum bekommen für ihre Aktivitäten auf andere Standflächen ausweichen, so der Chef des Ordnungsamtes. Als Beispiel war unter anderem von der Katharinenstraße die Rede.

Mit ersten Hinweisen darauf, wie das Ordnungsamt die neuen Regeln tatsächlich auslegt und wie sie umgesetzt werden sollen, können Neustädter am 17. März rechnen. An diesem Tag lädt die Schwafelrunde zu einer Infoveranstaltung in die „Scheune“ ein. Am 18. März sollen die BRN-Regeln für dieses Jahr im Amtsblatt veröffentlicht werden. Die Bunte Republik Neustadt findet in diesem Jahr vom 17. bis zum 19. Juni statt.

Von Christoph Springer

Dresden, Rothenburger Straße 51.066308 13.75398
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Im Ortsbeirat

Die Fläche der Bunten Republik Neustadt (BRN) soll kleiner werden, aber eigentlich doch nicht schrumpfen. Das ist das Fazit der Ortsbeiratssitzung, die am Montagabend im Ortsamt Neustadt stattgefunden hat. Das Ordnungsamt der Stadt unter Federführung von Amtsleiter Ralf Lübs plädiert für weniger Stände im öffentlichen Raum.

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