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Schriftzug des Dresdner Kaufhaus Günther gestohlen

Stadtmuseum wollte ihn retten Schriftzug des Dresdner Kaufhaus Günther gestohlen

Da wollte sich wohl jemand ein besonderes Andenken an das legendäre Kaufhaus Günther mit nach Hause nehmen. Das Stadtmuseum Dresden wollte sich den Schriftzug des Traditionskaufhauses sichern – als ein Mitarbeiter des Museums vergangene Woche die Baustelle betrat, war das Schild verschwunden.

Das ehemalige Kaufhaus Günther an der Pirnaer Landstraße.
 

Quelle: Archiv/ Anja Schneider

Dresden. Da wollte sich wohl jemand ein ganz besonderes Andenken an das legendäre Kaufhaus Günther an der Pirnaer Landstraße mit nach Hause nehmen. Das Stadtmuseum Dresden wollte sich den Schriftzug des Traditionskaufhauses sichern – als ein Mitarbeiter des Museums am frühen Freitagabend vergangener Woche die Baustelle betrat, war das Schild verschwunden. „Seit einigen Wochen sind wir nun schon bemüht, den Schriftzug des Kaufhauses Günther für unser Museum zu retten“, sagt Dr. Claudia Quiring, Kustodin für Bauentwicklung des Dresdner Stadtmuseums. Bei dem Schriftzug handelt es sich um eine Leuchtreklame aus den 1990er Jahren, die oberhalb der Schaufenster am Erdgeschoss des einstigen Traditionskaufhauses befestigt war.

Schon vor der großen Räumungsaktion am 9. Februar sicherte sich das Stadtmuseum einige Andenken wie Quittungsblöcke aus dem abrissreifen Kaufhaus. „Das Kaufhaus Günther hat für Dresden eine besondere historische Bedeutung, deshalb wollten wir so viel wie möglich sichern“, so Quiring.

Das Kaufhaus Günther war eines der wenigen privaten Verkaufseinrichtungen der DDR und lockte Menschen aus ganz Dresden und dem Umland an.

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Neben der Leuchtreklame hat das Stadtmuseum auch den älteren Schriftzug aus gefaltetem Metall im Auge. Dieser stammt schätzungsweise aus den 1930er Jahren und sei der historisch relevantere.

Die Mitarbeiter des Stadtmuseums hoffen nun auf Unterstützung. „Möglicherweise handelt es sich hier auch nur um ein Missverständnis“, sagt Claudia Quirin. „Wir hoffen aber, dass sich derjenige, der das Schild abmontierte, vielleicht anonym bei uns meldet.“

Von Juliane Weigt

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