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Schöne Bescherung für die Dresdner Müllabfuhr

Weihnachtsmüll Schöne Bescherung für die Dresdner Müllabfuhr

Die Deutschen kaufen seit Jahren immer mehr Weihnachtsgeschenke online. Damit ist nicht nur mehr Bequemlichkeit für die Kunden verbunden, sondern auch ein erhöhtes Müllaufkommen in Form von Kartonverpackungen.

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Ein Mitarbeiter der Müllabfuhr kämpft sich durch einen Berg an Kartons. Diese Pappen sind immerhin gefaltet, so gehören sie in den Pappcontainer.

Quelle: D. Flechtner

Dresden. Die Deutschen kaufen seit Jahren immer mehr Weihnachtsgeschenke online. Damit ist nicht nur mehr Bequemlichkeit für die Kunden verbunden, sondern auch ein erhöhtes Müllaufkommen in Form von Kartonverpackungen. Die Blauen Tonnen und Papiercontainer quellen im Dezember über. Viele Leute fragen sich, warum diese Behälter nicht öfter geleert oder um weitere Einheiten aufgestockt werden.

Die Stadt Dresden hat drei Unternehmen beauftragt, die in ihrem Gebiet die Entsorgung bewerkstelligen. "Wir sind täglich neun Stunden mit vier Fahrzeugen im Einsatz", sagt Viola Harnisch, Betriebsleiterin der Remondis Elbe-Röder GmbH. Ihrer Erfahrung nach kommt es oft vor, dass Kartons unzerkleinert in den entsprechenden Behältern landen, "und dann sind die Einwurfschlitze verstopft". Ein Problem, das auch den anderen Entsorgungsunternehmen bekannt ist.

"Wenn man Verpackungen zusammenfaltet, passt in die Container viel mehr Müll, der stattdessen daneben abgeladen wird", sagt Mirko Schalitz, örtlicher Betriebsleiter der Veolia Umweltservice Ost GmbH. Er fügt hinzu, "dass wir einen strengen Zeitplan haben und nicht noch mehr Touren fahren können." Auch Sven Gotscha, Dresdner Betriebsstättenleiter der Fehr Umwelt Ost GmbH, arbeitet mit seinen Kollegen bereits am Limit, denn "wir fahren täglich 90 Prozent unserer Standplätze an und leeren diese, einschließlich samstags".

Die Entsorgung der Behälter ist für die Bürger kostenfrei, stellt aber für die Stadt ein Verlustgeschäft dar. 2014 betrugen die Gesamtkosten für die Sammlung und Verwertung des Altpapiers 1,79 Millionen Euro. Jedoch konnten nur 1,67 Millionen Euro Erlöse aus der Vermarktung des Altpapiers gewonnen werden. "In Wohngebieten ist es aus logistischen Gründen nicht möglich, temporär mehr Containerstandplätze zur Verfügung zu stellen", erklärt Rathaussprecherin Anke Hoffmann. Wenn alle Nutzer Verpackungen regelmäßig und nur zu den erlaubten Zeiten entsorgen, seien Überfüllungen und Pappberge neben den Tonnen und Containern kein Thema mehr.

Die Stadt biete seit Jahrzehnten ausreichend Sammelstellen für Altpapier und Kartonagen an, stellt Hoffmann fest. Die Bürger sollten aber auch Verständnis dafür haben, dass nicht jeder Wertstoffcontainer schon am frühen Morgen geleert sein kann. "Bei gegenseitiger Rücksichtnahme und aktiver Mithilfe kann von den beauftragten Unternehmen die ordnungsgemäße Leerung der Blauen Tonnen und Wertstoffcontainer gewährleistet werden." Verpackungsmüll nähmen auch die Wertstoffhöfen der Stadt an.

ron

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