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Schnellere Rettung für Dresden-Pieschen - Neue Wache an der Großenhainer Straße ist einsatzbereit

Schnellere Rettung für Dresden-Pieschen - Neue Wache an der Großenhainer Straße ist einsatzbereit

Die Malteser ziehen um und müssen nie mehr befürchten, bei einem Hochwasser selbst in Not zu geraten. Der Hilfsdienst ist ab sofort in der neuen Rettungswache Pieschen an der Großenhainer Straße untergebracht.

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Heiko Knick (2.v.l.), Chef in der Wache, bekam gestern einen Schlüssel von Innenminister Markus Ulbig, Bürgermeister Detlef Sittel und dem zweiten Feuerwehrchef Carsten Löwe (v.l.).

Quelle: Dietrich Flechtner

Dort ist Platz für zwölf Fahrzeuge und mehr als 40 Mitarbeiter. Der schmucklose Zweckbau hat rund 2,9 Millionen Euro gekostet.

Nach vielen kritischen Terminen Ende vergangener Woche in Heidenau konnte Innenminister Markus Ulbig (CDU) gestern ein Fest besuchen, bei dem er ein gern gesehener Gast war. "Vor allem den Menschen vor Ort kommt diese Inbetriebnahme am neuen Standort zu Gute", stellte er bei der Übergabe des Gebäudes an den Malteser Hilfsdienst fest. "Mit der Fertigstellung und der in Kürze erfolgenden Inbetriebnahme dieser neuen Rettungswache wird den Anforderungen an ein modernes ... Sicherheits- und Rettungsnetz Rechnung getragen", ist er überzeugt.

Die Wache an der "Großenhainer" ersetzt künftig die Einsatzstelle der Malteser an der Leipziger Straße nahe dem Alexander-Puschkin-Platz. Dort waren zuletzt unter anderem die Garagen nicht mehr in annehmbarem Zustand. Außerdem reichte der Platz nicht. "Ein Teil der dort stationierten Rettungsdienstfahrzeuge kann zudem nur auf nicht überdachten Außenstellplätzen geparkt werden", berichtete die Stadt zum Zustand auf dem Grundstück Leipziger Straße 33.

Noch während die Bauarbeiten an der neuen Rettungswache an der Gerokstraße in der Johannstadt liefen, starteten die Vorbereitungen für den Bau in Pieschen. Dazu musste die Brache zwischen der Großenhainer Straße und dem Bahndamm zunächst beräumt werden. Dann wurde die Grube für das Fundament ausgehoben. Mitte Oktober 2014 feierten die Verantwortlichen aus dem Rathaus, von der Berufsfeuerwehr und von den "Maltesern" Richtfest. Seit mehreren Wochen stehen nun schon Rettungsfahrzeuge in dem neuen Gebäude, es läuft der Probebetrieb.

Der Malteser Hilfsdienst betreut von der neuen Rettungswache aus Pieschen, Trachenberge, Mickten und Teile der Neustadt. In dem zweistöckigen Neubau befinden sich neben zwei Fahrzeughallen im Erdgeschoss unter anderem eine Fahrzeugdesinfektionshalle, Ausbildungsräume, Bäder und Toiletten für die Retter sowie Ruheräume im ersten Stock. Im Regelbetrieb stehen in den Autohallen unter anderem mehrere Rettungswagen und Krankentransportfahrzeuge.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.09.2015

Christoph Springer

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