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Schnee in den Bergen, Tauwetter im Tal – Alarmstufe 1 für Lockwitzbach

Schnee in den Bergen, Tauwetter im Tal – Alarmstufe 1 für Lockwitzbach

Das Tauwetter lässt derzeit die Flüsse in Sachsen anschwellen. Für den Lockwitzbach in Dresden wurde am Freitag die Alarmstufe 1 ausgerufen. Nach Angaben der Stadt hat sich in den vergangenen frostigen Tagen an vielen Stellen sogenanntes Grund- und Randeis gebildet, das nun taut.

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Das Tauwetter lässt Flüsse anschwellen. Der Elbpegel in Dresden lag am Freitagmittag aber bei gerade einmal 1,86 Meter.

Quelle: dpa

Das abfließende Wasser hat bereits zwei Gärten überflutet. „Eine Hochwassergefahr für ganz Sachsen besteht aber nicht", sagte Karin Bernhardt, Sprecherin des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Der Elbpegel in Dresden betrug am Freitagmittag gerade einmal 1,86 Meter, das ist sogar noch etwas weniger als der Normalwert.

Lediglich an kleineren Flüssen könne es zu kleineren Überschwemmungen kommen, wenn sich Eisschollen übereinander schieben und das Wasser anstauen. Dennoch riet Bernhardt den Gemeinden, ihre Gewässer gut im Blick zu behalten. Nachdem in den vergangenen Tagen im Bergland Schneechaos herrschte, hat sich die Lage nun vielerorts entspannt, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge sagte. Bis zum Nachmittag habe es rund 30 Unfälle gegeben - so viele wie an einem normalen Wintertag. Wegen Schneeverwehungen war die Straße zwischen Jöhstadt und Kühberg gesperrt. „Im Bergland ist Winterausrüstung unbedingt erforderlich", sagte der Sprecher. Autofahrer müssten sich zudem auf Schneeverwehungen und glatte Straßen einstellen.

Nach Angaben des Verkehrswarndienstes Sachsen sind auch im Vogtland derzeit noch einige Straßen wegen Schneeverwehungen gesperrt. Auf der A72 stellten sich am Freitagmorgen zwischen den Anschlussstellen Zwickau-Ost und Hartenstein zwei Lastwagen quer. Die Autobahn musste für vier Stunden gesperrt werden.

Unterdessen herrscht in den Wintersportgebieten Hochbetrieb. Im Skigebiet Klingenthal (Vogtland) liegt knapp ein Meter Schnee. Viele nutzen die Ferien für einen Kurztrip. „Wir sind ausgebucht, es ist kaum noch ein Zimmer zu bekommen", sagte ein Sprecher der Touristeninformation. Zudem ist Klingenthal am Wochenende Austragungsort für zwei Weltcups in der Nordischen Kombination. Auch im Kurort Oberwiesenthal am 1215 Meter hohen Fichtelberg tummeln sich an den Ski- und Rodelhängen zahlreiche Wintersportfans.

Im Tiefland ist dagegen Schmuddelwetter bei Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad angesagt. „Die Sonne zeigt sich nur selten, es gibt ab und zu Sprühregen", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Frost gibt es nur noch in Lagen über 800 Meter, selbst in Kammlagen kann es am Tag leicht tauen und Regen die Straßen in Rutschbahnen verwandeln.

dpa

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