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Schlecker-Insolvenz: Noch knapp zwei Drittel der Dresdner Mitarbeiter ohne Job

Schlecker-Insolvenz: Noch knapp zwei Drittel der Dresdner Mitarbeiter ohne Job

Laut Bundesagentur für Arbeit hat in Dresden bisher jeder dritte ehemalige Schlecker-Mitarbeiter eine neue Stelle gefunden. Von 139 gemeldeten Personen, darunter größtenteils Frauen, hätten 52 inzwischen eine neue Stelle.

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Ende Juni war bei Schlecker endgültig Schluss. Zwei Drittel der Dresdner angestellten sind bis heute ohne Job.

Quelle: dpa

Mit einer Quote von 37,4 Prozent sei Dresden sachsenweit spitze.

„Das heißt aber ganz und gar nicht, dass wir uns auf diesem Ergebnis ausruhen. Unsere wichtigste Aufgabe ist und bleibt es, jeden arbeitslos gewordenen Mann oder Frau – egal ob von Schlecker oder einem anderen Unternehmen - schnellst-möglich wieder in Lohn und Brot zu bringen“, sagte Gerlinde Hildebrand, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Dresden.

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Am Donnerstag trafen sich Schlecker-Betriebsrätinnen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Dresden, um ihr gemeinsames Vorgehen abzustimmen. Anschließend hielten sie eine Kundgebung vorm Wirtschaftsministerium in Dresden ab.

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Bis Ende September hätten die ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen im durchschnitt acht Jobangebote erhalten, viele absolvierten zudem Um- oder Weiterbildungen. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fanden bisher von 119 Betroffenen 45 einen neuen Job. Hier gab es nach Angaben der Arbeitsagentur im Durchschnitt sogar elf Jobangebote. Sachsenweit hätten sich 1294 ehemalige Mitarbeiter der insolventen Drogeriekette bei der Agentur arbeitslos gemeldet. 405 hätte inzwischen eine neue Stelle.

Schlecker hatte im Januar Insolvenz angemeldet. Nach einer ersten Schließungswelle, von der auch mehrere Dresdner Filialen betroffen waren, scheiterte eine Übernahme durch einen neuen Investor. Ende Juni machten auch die übrigen Filialen dicht. Insgesamt waren mehr als 20.000 Angestellte betroffen. Für Kritik sorgte, dass es für Schlecker keine Auffanggesellschaft gab. Entsprechende Proteste, darunter auch in Dresden, blieben jedoch wirkungslos.

sl

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