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Schlangestehen für den Frühling im Palais im Großen Garten

20 000. Besucher begrüßt Schlangestehen für den Frühling im Palais im Großen Garten

Wer die Frühlingsblumenschau im Palais im Großen Garten in Dresden besuchen möchte, braucht Geduld. Viel Geduld. Denn der Andrang ist immens, die Warteschlange ringelt sich ums Palais. Am Donnerstag wurde der 20 000. Besucher begrüßt.

Die Besucherschlange ringelt sich um das Palais im Großen Garten.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Wer die Frühlingsblumenschau im Palais im Großen Garten besuchen möchte, braucht Geduld. Viel Geduld. Denn der Andrang ist immens, die Warteschlange ringelt sich ums Palais.

 „Ich habe mehr Zeit gebraucht, um ins Palais zu kommen, als durch die Ausstellung zu gehen“, sagte uns eine Besucherin. Bereut hat sie die lange Warterei trotzdem nicht. Denn die von Gärtnern, Floristen, Designern und Handwerkern gestaltete Ausstellung bietet ein duftendes Feuerwerk der Farben, sorgt bei vielen für leuchtende Augen und stimmt auf den Frühling ein.

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Deutschlands aufwändigste Frühlingsblumenschau öffnet am 26. Februar im Palais im Großen Garten Dresden

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Veranstalter der Frühlingsblumenschau ist der Landesverband Gartenbau Sachsen. Dessen Geschäftsführer Tobias Muschalek begrüßte am Donnerstagmorgen den 20 000. Besucher. Katharina Kalinichenka mit Baby Theodor und Sarah Kirchhübel aus Dresden wurden mit einer bepflanzten Schale überrascht.

Den „Dresdner Frühling im Palais“ gab es erstmals 2006 im Palais im Großen Garten. Seitdem findet er im Zweijahresrhythmus statt. Denn der Aufwand, der für die Schau getrieben wird, ist enorm. Etwa ein Jahr konzeptionelle, gestalterisch, gärtnerische und floristische Vorarbeit steckt in dem Projekt, das sich durch die Eintrittsgelder finanzieren muss.

Um den Besuchern immer etwas Neues zu bieten, wird jedes Mal ein anderes Thema mit Frühlingsblühern umgesetzt. Diesmal wird unter dem Motto „Weltkulturen im Blütenrausch“ zu einer kleinen Weltreise eingeladen. Sie beginnt im Hohen Norden und endet in Japan.

Geöffnet ist die Blumenschau noch bis einschließlich 6. März täglich von 9 bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 8,50 Euro, ermäßigt 6 Euro. Kinder bis zu einem Alter von 5 Jahren haben freien Eintritt.

Und was passiert nach Ausstellungsende mit den etwa 40 000 Pflanzen und Blumen? „Die großen Solitärpflanzen, wie eine Blaue Atlas-Zeder, ein Ahorn, mehrere Japanische Blütenkirschen und Weiden sowie 40 Azaleen-Pyramiden mit etwa zwei Metern Höhe, kommen wieder in die Gärtnereien, die sie zur Verfügung gestellt haben“, so Pflanzenkoordinator Karl Richter. Das Gros der Pflanzen und Zwiebelblüher jedoch wird weggeworfen. Die Zehn-Tages-Ausstellung hat die Kräfte der vorgetriebenen Pflanzen aufgezehrt.

Von Catrin Steinbach

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