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Schillergalerie: Kommen bald neue Läden?

Einkaufszentrum Schillergalerie: Kommen bald neue Läden?

Die Schillergalerie lockt längst nicht nur Blasewitzer an. Der Einkaufstempel lässt sich bequem mit dem Bus erreichen, die Linie 65 hält direkt vorm Eingang. Zufrieden sind viele Kunden trotzdem nicht wirklich.

Diska im Untergeschoss hat vor kurzem dicht gemacht.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Die Schillergalerie lockt längst nicht nur Blasewitzer an. Der Einkaufstempel lässt sich bequem mit dem Bus erreichen, die Linie 65 hält direkt vorm Eingang. Zufrieden sind viele Kunden trotzdem nicht wirklich: „Der Einkaufsbereich hat an Substanz und Glanz verloren“, macht DNN-Leser Friedhelm Hunzinger seinem Ärger Luft. Der Rentner vermisst das Café im Obergeschoss, das es seit einiger Zeit nicht mehr gibt, und auch die zahlreichen mobilen Stände. Und er beklagt, dass die Rolltreppen wiederholt ausgefallen seien – misslich vor allem für ältere Herrschaften, die hier jeden Tag einkaufen gehen. Seit kurzem ist auch noch Diska, der Lebensmittel- und Getränkeanbieter mit dem übersichtlichen Angebot, aus dem Untergeschoss verschwunden.

Oliver Kulkies mag auf DNN-Nachfrage nicht verraten, wer nach Lidl und Diska einziehen wird. Das werde die Eigentümerin aus dem Ausland im Januar bekanntgegeben. „Eine Lagerhalle wird das aber ganz bestimmt nicht“, sagt der neue Centermanager der Schillergalerie mit Sitz in Berlin. Dass das Einkaufscenter an Attraktivität verloren hat, will er so nicht stehen lassen: „Wir haben ein Konzept, um die Schillergalerie weiter aufzuwerten, und wir werden umbauen“, sagt er, ohne konkret zu werden. Kulkies ist erst am Donnerstag wieder in Dresden gewesen. Dort hat er die Stände der beiden fliegenden Händler begutachtet, die seit dieser Woche im Erd- und im Untergeschoss wieder erzgebirgische Holzwaren anbieten dürfen. Man teste jetzt, wie die Stände bei den Kunden ankommen. „Sie glauben gar nicht, wie viele Anrufe von interessierten Händlern ich seitdem bekomme“, seufzt Kulkies. Die würden jetzt allesamt geprüft.

„Wir sind sehr froh, dass wir unsere original erzgebirgischen Nussknacker, Räuchermänner und Schwibbögen hier wieder verkaufen dürfen“, betont Ingrid Konrad. Gemeinsam mit ihrem Mann Dietmar hat sie seit 2002 jedes Jahr vor Ostern und Weihnachten Holzwaren aus dem Erzgebirge verkauft. Im vergangenen Jahr dann mussten die beiden ebenso wie Konditormeister Harald Hinkel die Segel in der Schillergalerie streichen.

Der 83-jährigen Sigrid Maier in Blasewitz fehlt vor allem das Haushaltwarengeschäft im Erdgeschoss, das es seit einem halben Jahr nicht mehr gibt. „Jetzt muss ich extra in die Stadt fahren“, moniert die betagte Seniorin, die mit dem Stock unterwegs ist. Auch das Rentner-Ehepaar Herrmann wünscht sich das Angebot an Töpfen, Tiegeln und Teekannen zurück und das Café, „in dem man auch preiswert Mittag essen konnte“.

Weihnachtsprogramm: 26. November, 14 bis 17 Uhr, Puppentheater Pumpelstumpf mit dem Programm „Auf die Plätzchen Weihnacht los“ (vier mal 20 Minuten); 3. Dezember, 11 bis 16 Uhr, weihnachtliches Kinderschminken und XXL-Zuckerwatte; 6. Dezember, Nikolaus verteilt kleine Naschereien; 10. Dezember, 11 bis 16 Uhr, Seifengießen, Malstraße mit Weihnachtsmotiven, Weihnachtsengel verteilt kleine Überraschungen; 17. Dezember, Schokoladenbrunnen und Wachsleuchtenstudio (Leuchten für Kinder und Erwachsene)

Von Katrin Richter

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