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Schiffsverladung im Alberthafen: 150-Tonnen-Koloss reist jetzt auf der Straße nach Leipzig

Schiffsverladung im Alberthafen: 150-Tonnen-Koloss reist jetzt auf der Straße nach Leipzig

Schiffe sind im Dresdner Alberthafen nichts Besonderes. Dass eines von ihnen die Stadt auf dem Landweg verlässt, schon: Am Freitagvormittag hoben zwei Kräne ein 150 Tonnen schweres Passagierschiff aus dem Wasser.

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Ab Mai soll das Schiff im Leipziger Neuseenland unterwegs sein.

Quelle: Stephan Lohse

Am Samstagabend tritt das Boot den Weg nach Markkleeberg bei Leipzig auf der Straße an.

Das noch namenlose Schiff, das künftig auf dem Markkleeberger See im Süden von Leipzig unterwegs sein wird, stammt aus der Lux-Werft bei Bonn. Über den Rhein und mehrere andere Flüsse und Kanäle wurde das fast 42 Meter lange Passagierschiff bis nach Dresden gebracht. Das letzte Stück der Reise muss aber über Land erfolgen. Dafür musste das Schiff aus dem Hafenbecken auf zwei Schwerlasttransporter gehievt werden. Diese starten dann am Samstag 23 Uhr und fahren zunächst bis zum Rasthof Muldental. In der nächsten Nacht geht es dann weiter nach Markkleeberg.

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Vom Wasser auf die Straße: Vom Dresdner Alberhafen aus reist ein 150-Tonnen-Schiff per Landweg in den Leipziger Südraum.

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Nach fast drei Stunden Vorbereitung ging der eigentliche Hebevorgang am Freitagvormittag schnell. In nur zehn Minuten hoben die beiden Teleskop-Kräne das Schiff aus dem Hafen an Land. „Eigentlich kein Problem“, meinte Jens Scharfenberg, der vor Ort für die Kranlogistik mitverantwortlich war. Lediglich das Zusammenspiel von Schiffbauern, Kranführern und Logistikern sorgte vor Ort für viel Abstimmungsbedarf. Kurz vor 11 Uhr schwebte das Schiff über Land.

Dort stand aber noch Einiges an Arbeit an, bevor der Transport auf zwei Tiefladern nach Leipzig erfolgen kann. Denn für die Straße war das Schiff trotz fehlendem Mittel- und Sonnendeck noch zu hoch. Daher musste am Nachmittag ein Teil des Bodens herausgeschnitten werden. Erst dann ist der Transport mit 4,10 Metern flach genug für die Straßen, erklärt Schiffsbaumeister Norbert Weber.

In Markkleeberg wird der Boden dann wieder montiert, genauso wie das Zwischen- und das Sonnendeck, die separat über Schönebeck ins Leipziger Neuseenland gebracht werden. Auch der Innenausbau fehlt noch. Am 3. Mai soll das Schiff erstmals auf dem Markkleeberger See unterwegs sein. Bis zu 400 Passagiere werden dann Platz finden, informierte die Personenschifffahrt im Leipziger Neuseenland.

sl

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