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Schaden in fünfstelliger Höhe nach Brand auf der Diesbar

Dampfschiffahrt Schaden in fünfstelliger Höhe nach Brand auf der Diesbar

14 Tage putzen, dann soll der Raddampfer Diesbar wieder Passagiere über die Elbe schippern. Nach dem Brand im Kohlebunker geht die Sächsische Dampfschiffahrt von einem Schaden in fünfstelliger Höhe aus.

Burhan Demertas von der Firma Belfor reinigt die Steuermaschine des Dampfers Diesbar.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Auf der „Diesbar“ haben am Montag nach dem Schwelbrand im Kohlebunker am Morgen des 8. September die Reinigungsarbeiten durch eine Spezialfirma begonnen. „Wir gehen davon aus, dass es 14 Tage dauert, bis das Schiff komplett gereinigt und wieder fahrbereit ist “, so Robert Rausch von der Sächsischen Dampfschiffahrt. Die letzten Wochen der Saison soll die Diesbar aber „noch mitnehmen“.

„Durch das Löschmittel auf den heißen Kohlen entstand ein Qualm, der in jede Ecke drang, sich wie ein feiner Film auf Messing- und andere Metallteile der Maschine gelegt hat und nun fachgerecht entfernt wird.“ Und natürlich müsse auch alles andere auf dem Schiff von den Rußpartikeln befreit werden. Zudem seien die Eisenplatten im Kohlebunker ausgebaut worden, damit sie sandgestrahlt und neu gestrichen werden können.

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Am Montag rückte eine Spezialreinigungsfirma am Terrassenufer in Dresden an, um den Dampfer Diesbar nach dem Brand im Kohlenbunker gründlich zu putzen. In 14 Tagen soll das Schiff wieder in Dienst gestellt werden.

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Nach Fertigstellung des Gutachtens geht die Sächsische Dampfschiffahrt jetzt von einem Schaden in fünfstelliger Höhe aus. Konkreter wollte Rausch nicht werden. Die Wasserschutzpolizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache noch nicht abgeschlossen. „Es sind noch Vernehmungen von Zeugen geplant“, so Stefan Walther aus der Pressestelle des Präsidiums der Bereitschaftspolizei.

Der Raddampfer „Diesbar“ ist der einzige Raddampfer der Flotte der Sächsischen Dampfschiffahrt, der noch mit Kohle befeuert wird. „Die Dampfmaschine, ehemals aus dem Jahr 1841 vom ,PD Bohemia’ stammend, gilt heute als die älteste und noch im Einsatz befindliche Raddampfmaschine der Welt“, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens.

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Feuer auf der Diesbar

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Von Catrin Steinbach

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Nach Feuer im Kohlebunker
Der Feuerwehr gelang es, den Schwelbrand so schnell zu löschen, dass das Feuer keinen größeren Schaden anrichten konnte.

Erst am Montag rechnet die Sächsische Dampfschiffahrt (SDS) mit einem Gutachter-Ergebnis zu den Schäden, die der Schwelbrand im Bunker des Dampfers Diesbar angerichtet hat. Am Fahrplan muss die Sächsische Dampfschiffahrt trotz des Unglücks keine Abstriche machen.

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