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Sanierung der Neuen Mensa in Dresden: Betreiber der Bierstube fürchten um Existenz

Sanierung der Neuen Mensa in Dresden: Betreiber der Bierstube fürchten um Existenz

Für viele Studenten ist es ein beliebter Treffpunkt: die Bierstube in der Neuen Mensa in der Bergstraße.„Für uns alle ist das der Super-Gau, weil wir für die Zeit der Sanierung nicht mehr auf dem Campus präsent wären“, sagt Geschäftsführerin Vera Zeller.

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Wenn die Sanierung der Mensa beginnt, brechen für die Bierstube und den Klub Neue Mensa harte Zeiten an.

Quelle: Stephan Hönigschmid

Für viele Studenten ist es ein beliebter Treffpunkt: die Bierstube in der Neuen Mensa in der Bergstraße. Mit der geplanten Schließung der Mensa ist die vom Klub Neue Mensa betriebene Einrichtung in Gefahr.  

„Für uns alle ist das der Super-Gau, weil wir für die Zeit der Sanierung nicht mehr auf dem Campus präsent wären“, sagt Geschäftsführerin Vera Zeller. Durch die Expansion der Uni sei es derzeit schwierig, andere Räume zu finden. Zudem habe der Verein den Eindruck, dass sich die Brandschutzvorgaben verselbständigten. Die Veranstaltung „Dixie auf dem Campus“ im Hörsaalzentrum sei den Vorschriften bereits zum Opfer gefallen, so Zeller. Die fehlenden Einnahmen könnten nur durch die Szenekneipe „Stilbruch“ in der Böhmischen Straße in der Neustadt ein wenig kompensiert werden, betont die Geschäftsführerin.  

Problematisch findet sie auch die Auswirkungen auf das studentische Kulturleben in Dresden. „Alles was wir erwirtschaften, fließt in die Kultur. Wir veranstalten Konzerte, Kabarett und Theater, zum Teil auch ohne Eintritt von den Studenten zu nehmen.“ Diese Veranstaltungen stehen jetzt auf dem Spiel.

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Etwa 21 Millionen soll die Sanierung des Gebäudes kosten.

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Nach allem was ihr derzeit bekannt sei, rechne sie mit einem Bauzeitraum von etwa drei Jahren. „Danach sind wir aber tot, weil uns keiner mehr kennt.“ 20 Mitglieder hat der Klub Neue Mensa aktuell. Zudem fungiert er als Arbeitgeber. Fünf festangestellte Mitarbeiter und 40 Studenten sind beispielsweise momentan in der Bierstube beschäftigt. „Und die verbreiten ein anderes Flair als die weißbekittelten Angestellten des Studentenwerkes“, betont Zeller, die nicht damit rechnet, dass die Sanierung tatsächlich vor 2016 und damit vor dem neuen sächsischen Doppelhaushalt startet.    

Dass sich der Klub Neue Mensa auch in Zukunft entfalten kann, denkt der Geschäftsführer des Studentenwerkes, Martin Richter. „Der kulturelle Betrieb wird ja weitergehen. Auch in der Interimsmensa im Zelt kann der Klub sein Programm veranstalten.“ Dem Studentenwerk sei auf jeden Fall daran gelegen, die studentische Kultur zu unterstützen, so Richter. Zudem sei auch die Rückkehr der Bierstube nach der Sanierung der Mensa fest vorgesehen.

Stephan Hönigschmid

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