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Sanierung der Dresdner Kreuzkirche beginnt - Patenstufe für Gunther Emmerlich

Sanierung der Dresdner Kreuzkirche beginnt - Patenstufe für Gunther Emmerlich

Bröckelnder Putz, abgegriffene Geländer und aufgebrochene Granitstufen. Die vergangenen 70 Jahre und unzählige Besucher haben deutliche Spuren im Treppenhaus F der Dresden Kreuzkirche hinterlassen.

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Gunther Emmerlich hat gestern die Patenschaft für Stufe Nummer 60 im Treppenhaus F übernommen. Jetzt steht der Sanierung nichts mehr im Weg.

Quelle: D. Flechtner

Dieses Bild gehört nun bald der Vergangenheit an. Noch in dieser Woche soll die Sanierung des Treppenhauses beginnen.

70 000 Euro hat der Kirchenbezirk Dresden-Mitte um Superintendent Christian Behr dafür seit Oktober 2013 gesammelt. In den kommenden Jahren sollen die nächsten beiden Treppenhäuser B und D folgen. Jedes Jahr ist dann eines an der Reihe. Insgesamt plant die Gemeinde dafür 1,1 Millionen Euro ein.

"In den Treppenhäusern ist seit dem Wiederaufbau nach dem Krieg kaum etwas gemacht worden", erklärte Behr im vergangenen Herbst. Drohende Probleme mit dem Brandschutz machten eine Sanierung unbedingt notwendig. Zudem hatte sich die Gemeinde vorgenommen, die Kirche bis zum 800. Jubiläum 2016 komplett instand zu setzen. Weil sie aber kaum auf Fördermittel hoffen konnte, griff die Kirchgemeinde auf ein altbewährtes Mittel zurück: Mit Hilfe von Stufenpatenschaften sollte das Geld für die Rundumerneuerung in die Kasse kommen. Wer Pate einer der 93 Granitstufen sein wollte, konnte das für je 500 Euro. Die kleinen Treppenpodeste kosteten 2500 Euro, die großen 5000. Gestern hat der Dresdner Opernsänger und Moderator Gunther Emmerlich mit Stufe Nummer Sechzig nun die allerletzte Patenschaft für den Treppenaufgang F übernommen und den Weg für den Baubeginn frei gemacht. Schon vor Jahren engagierte sich der Künstler für neue Kirchenbänke in dem Gotteshaus.

Nun soll das Treppenhaus der Kreuzkirche einen neuen Anstrich bekommen; Fenster, Toiletten und Heizungsanlagen ausgetauscht, tragende Teile repariert, und alle hölzernen Einbauten, auch die Türen, generalüberholt werden. Zudem ist geplant, die Konzertkasse und den Aufgang zum Kirchturm ins Treppenhaus F zu verlegen. Damit will Superintendent Behr mehr Gäste in den Kirchturm locken, denn der Zugang wäre so nach dem Umbau näher am Altmarkt. "Bis Mitte Oktober müssen wir dort mit dem Gröbsten fertig sein, weil dann die Veranstaltungs-Hauptsaison in der Kirche beginnt," erklärte der zuständige Architekt Stefan Jarmer den straffen Zeitplan gegenüber DNN. Ab sofort vergibt der Förderverein der Kreuzkirche e.V. Stufenpatenschaft für das Treppenhaus D. Dort sollen die Renovierungsarbeiten dann im Frühjahr 2015 beginnen.

Anlässlich der Übergabe der letzten Stufe kam neben Entertainer Gunther Emmerlich auch Pfarrer Joachim Zirkler, Studienleiter am Zentrum des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Wittenberg, in das Dresdner Gotteshaus. Der gebürtige Dresdner und einstige Kreuzkirchen-Pfarrer erklärte, es sei ihm vor dem Hintergrund des Lutherjahres 2017 ein besonderes Anliegen, eine symbolische Brücke zwischen den beiden Elbstädten Dresden und Lutherstadt Wittenberg zu spannen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.04.2014

Susann Schädlich

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