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Sanierung der Brunnen in Dresden in kleinen Schritten - für Großprojekte fehlt das Geld

Sanierung der Brunnen in Dresden in kleinen Schritten - für Großprojekte fehlt das Geld

Detlef Thiel: Derzeit verwalten wir 76 Springbrunnen. Hinzu kommen sechs Holzschwengelpumpen und der kleine Froschbrunnen in Schönfeld-Weißig. Neu hinzugekommen ist der Trinkbrunnen auf dem Alaunplatz.

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Detlef Thiel

Quelle: CAROLA FRITZSCHE

Frage: Wie viele Brunnen sind in Obhut der Stadt? Hat die Zahl gegenüber dem Vorjahr zu- oder abgenommen?

Welche Brunnen gehen nicht in Betrieb und warum nicht?

Die Teichanlage im Fichtepark, der östliche Brunnen am Neustädter Markt, der kleine Brunnen an der Alaunstraße, der Brunnen an der Thäterstraße und der Springbrunnen "Der Flugwille des Menschen" gehen nicht in Betrieb. Sie müssen saniert werden. Der "Flugwille des Menschen" wird bis 2014 fertig, wobei die Realisierung des ersten Bauabschnittes für September 2013 vorgesehen ist. Das "Nasse Haus" in Gorbitz wird nach Instandsetzungsarbeiten im Sommer 2013 wieder in Betrieb genommen. Die Sanierung des Märchenbrunnens auf dem Amalie-Dietrich-Platz läuft derzeit und wird in Kürze abgeschlossen. Die Pferdetränke an der Bautzener Straße / Holzhofgasse wird im Zusammenhang mit dem Straßenbauvorhaben saniert und auf Umwälzbetrieb umgestellt. Im Spätsommer soll dann auch dieser Brunnen wieder sprudeln.

Wie viel Geld steht 2013 für Instandhaltung, Betriebskosten und Sanierung der Brunnen zur Verfügung?

125000 Euro stehen für Instandhaltung, 150000 Euro für Betriebskosten zur Verfügung. Die Sanierung des ersten Bauabschnittes des "Flugwille des Menschen" wird aus dem investiven Haushalt, in dem dieses Jahr 130000 Euro verfügbar sind, finanziert.

Wie hoch ist der Investitionsbedarf bei den Brunnen überhaupt? Bitte nennen sie Beispiele.

Die Höhe des Investitionsbedarfes kann man mit mindestens einer Million Euro beziffern, wobei allein die Sanierung des östlichen Brunnens am Neustädter Markt schon 500000 Euro kostet, die Sanierung der Teichanlage im Fichtepark inklusive Planung nach ersten Schätzungen bis zu 300000 Euro.

Muss die Stadt auch beim Betrieb der Brunnen sparen? Wenn ja, wie?

Selbstverständlich müssen wir sparen, denn die Kosten sowohl für die Unterhaltung als auch für den reinen Betrieb steigen. Wir versuchen, die Kostensteigerung durch veränderte, den jeweiligen Bedingungen angepasste Brunnenlaufzeiten abzufangen. Durch den verspäteten Saisonstart in diesem Jahr haben wir allerdings einen kleinen Puffer. Zudem lesen wir regelmäßig und in kürzeren Abständen die Wasserzähler ab, um Defekte schneller zu erkennen.

Wie hoch sind die Schäden, die alljährlich durch Vandalismus entstehen?

Sachbeschädigungen an Brunnen werden immer wieder festgestellt. Die Kosten für die Behebung der Schäden sind unterschiedlich und liegen jährlich zwischen 1000 und 3000 Euro.

Bei der Vorbereitung der Brunnensaison gab es auf der Prager Straße eine böse Überraschung. Dort war die gesamte Technik überflutet. Sind Sie der Ursache schon auf die Spur gekommen?

Nein, die Ursache für die Überflutung des Technikraumes auf der Prager Straße konnte noch nicht aufgeklärt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.05.2013

Catrin Steinbach

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