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Sandsack-Beutel der Dresdner Fluthilfe-Initiative „Alles Jute“ weiterhin sehr begehrt

Sandsack-Beutel der Dresdner Fluthilfe-Initiative „Alles Jute“ weiterhin sehr begehrt

Noch immer erfreuen sich die aus früheren Sandsäcken hergestellten Jutetaschen der Dresdner Fluthilfe-Initiative „Alles Jute“ großer Beliebtheit. Auch am Donnerstag bildete sich vor dem Laden in des LouisenKombiNahts in der Neustadt bereits eine viertel Stunde vor dem Verkaufsstart um 15 Uhr erneut eine lange Schlange von mehr als 20 Kunden.

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Johanna Schallnock ist von den Jute-Taschen begeistert.

Quelle: Stephan Hönigschmid

 

Etwa 60 Taschen werden von den sieben ehrenamtlichen Mitarbeitern pro Woche hergestellt. 30 davon gehen in den Direktverkauf und 30 sind im Onlineshop unter allesjutedresden.jimdo.com erhältlich. Dabei zeigt sich ein interessanter Effekt: „Während im Internet die meisten nur den Mindestpreis von 8,76 Euro zahlen, sind es im Laden durchschnittlich 14 Euro“, sagt Mitarbeiter Ben. Die Erlöse aus dem Verkauf spendet „Alles Jute“ an Vereine und Gruppen, die vom Hochwasser betroffen waren. Das Geld soll unter anderem an den Freiraum Elbtal e. V., das Spielprojekt „Eselnest“ und das Kulturhaus Loschwitz gehen, in dem viele Bücher dem Wasser zum Opfer gefallen sind.  

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Mit ihrer kleinen Tochter besuchte die 29-jährige Anne Faber den Laden in der Neustadt. "Ich habe Bekannte, die hier mitmachen, und weiß wie viel Arbeit das macht.“ Aus diesem Grund habe sie auch mehr als den Mindestpreis bezahlt, so Faber.

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Der Mindestpreis von 8,76 Euro wurde gewählt, weil die Elbe im Juni bei 8,76 Meter ihren Höchststand erreichte. Insgesamt möchten die Verantwortlichen vom LouisenKombiNaht 876 Taschen verkaufen. In dieser Woche wurde die 500er-Marke überschritten.  

Beigeistert von den Jute-Taschen ist auch die Dresdnerin Johanna Schallnock. „Ich habe in den DNN über die Aktion gelesen und fand, dass es eine tolle Sache ist. Wenn man selbst während des Hochwassers einen Sandsack getragen hat, möchte man ihn jetzt nicht mehr missen“, sagt die 24-Jährige.  

Einen vollkommen anderen Grund für ihren Kauf hatte die 79-jährige Ruth Gäbler: „Es soll eine Überraschung für einen Verwandten aus Bielefeld werden. Er war für das DRK im Juni in Dresden und Meißen im Einsatz und hat Sandsäcke geschleppt und Menschen aus einem Altenheim evakuiert.“  

Mit ihrer kleinen Tochter besuchte die 29-jährige Anne Faber den Laden in der Neustadt. „Ich habe Bekannte, die hier mitmachen, und weiß wie viel Arbeit das macht.“ Aus diesem Grund habe sie auch mehr als den Mindestpreis bezahlt, so Faber.

Stephan Hönigschmid

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