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Sächsischer Verbraucherschutzbericht 2014: Preisauszeichnungen in Dresden bemängelt

Sächsischer Verbraucherschutzbericht 2014: Preisauszeichnungen in Dresden bemängelt

Der am Dienstag vorgestellte Sächsische Verbraucherschutzbericht 2014 offenbart etliche Beanstandungen bei Preisauszeichnungen von Dresdner Einzelhändlern.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Insgesamt wurden 159 Einzelhändler kritisiert. Dies seien rund 24 Prozent aller geprüften Einzelhändler, heißt es im Bericht, der einem Prüfungszeitraum von 2011 bis 2013 zugrunde liegt. In Chemnitz und Leipzig lagen die bemängelten Preisauszeichnungen lediglich im niedrigen Prozentbereich.

Für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sorgen unter anderem die 85 Mitarbeiter des Staatsbe­triebs für Mess- und Eichwesen. Insgesamt 50.000 durchgeführte Eichungen pro Jahr gewähren das richtige Maß bei Zapfsäulen, Waagen und anderen Messinstrumenten. Ein positives Fazit im Bericht ist, dass die Zuverlässigkeit der Handelswaagen gestiegen sei. Die Mitarbeiter prüfen auch regelmäßig die 34 überwachungspflichtigen Seen in Sachsen. Langfristige Beeinträch­tigungen infolge des Hochwassers 2013 waren am Speicherbecken Niederwartha (Stadt Dresden) und dem Speicherbecken Borna (Landkreis Leipzig) zu verzeichnen. Ab Ende Juni 2013 konnte in den von der Flut betroffenen Gewässern, mit Ausnahme der zwei Speicherbecken, der Badebetrieb wieder aufgenommen werden.

Der größte lebensmittelbedingte Ausbruch von akutem Brech­durchfall in Deutschland sorgte indes zwischen dem 19. September und dem 7. Oktober 2012 in fünf ostdeutschen Bundesländern für sehr viel Arbeit. Betroffen waren damals vor allem Kinder und Jugendliche. Die absolut meisten Fälle wurden in Dresden regis­triert. Dort erkrankten während des gesamten Ausbruchs­zeitraumes insgesamt 1.359 Personen. Insgesamt wurden während des Ausbruchszeitraumes 10.950 Erkrankungsfälle verzeichnet, 5126 davon in Sachsen.

Die akribische Suche der Verbraucherschützer führte zur Ursache für die Erkrankungen. „Durch den Nachweis von Noroviren der Ge­nogruppe II in den Tiefkühl-Erdbeeren gelang es den Gastroenteritis-Ausbruch aufzuklären“, fasst der Bericht den damaligen Großeinsatz zusammen. Die Verunreinigung erfolgte laut der Prüfer nicht in sächsischen Betrieben, sondern beim Erzeuger in China. Das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz legt den Verbraucherschutzbericht alle drei Jahre vor.

dbr

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