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Sächsische Dampfschiffahrt auf Gewinnkurs: Fahrtkartenpreise werden angepasst

Sächsische Dampfschiffahrt auf Gewinnkurs: Fahrtkartenpreise werden angepasst

Die Sächsische Dampfschiffahrt hat im vergangenen Jahr bei knapp 9,2 Millionen Euro Umsatz fast 600 000 Euro Gewinn gemacht. Das sagte heute Geschäftsführerin Karin Hildebrand.

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Quelle: Regina Katzer

Die Schiffe seien „gut ausgelastet" gewesen, so die Dampferchefin, die das Steuer der Traditionsfirma erst im November 2013 übernommen hat.

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Die Dampferparade auf der Elbe am Samstagabend.

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Damals, im Jahr mit dem Junihochwasser, lag der Umsatz bei rund 7,7 Millionen Euro. Unterm Strich standen fast 1,25 Millionen Euro Verlust.Hildebrand war angetreten, um die Flotte, an der sie selbst als Eignerin beteiligt ist, wieder auf Kurs zu bringen. 700 000 Fahrgäste prognosizierte sie für das vergangene Jahr, nachdem 2013 nur 499 000 Passagiere mit den 13 Schiffen gefahren waren. 589000 Fahrgäste wurden es schließlich und damit deutlich weniger, als Hildebrand angepeilt hatte. Dies sei letztlich dem durchwachsenen Wetter geschuldet gewesen.

Und der Tatsache, dass die Schiffe wegen Niedrigwassers nicht immer mit der vollen Auslastung fahren konnte, erklärte Hildebrand.2015 wird nun ein Jahr, in dem die „Dampfschiffahrt" die jüngsten Veränderungen verkraften soll, kündigte die Geschäftsführerin an. Zu diesen Veränderungen gehören unter anderem der Umzug des Unternehmens von der Hertha-Lindner-Straße an den Georg-Treu-Platz (DNN berichteten) und eine veränderte Firmenstruktur mit der 100-Prozent-Catering-Tochter Elbezeit unter dem Dach der Flotte. Dazu kommt eine neue Struktur der Fahrpreise, die laut Vertriebsleiterin Katja Novotny dem System beim öffentlichen Personennahverkehr angepasst wurde. Danach gibt es jetzt fünf Tarifzonen, von denen die Preise für Linienfahrten abhängen.

Sie reichen von Seußlitz bis Radebeul, von Radebeul bis Dresden-Blasewitz, von Blasewitz bis Pillnitz, von Pillnitz bis Rathen und von Rathen schließlich bis Bad Schandau. Je Tarifzone müssen zehn Euro für ein Ticket gezahlt werden, die Rückfahrt kostet jeweils glatt fünf Euro. Ausgenommen davon sind unter anderem die Schlösserfahrt und die Dresdner Stadrundfahrt sowie eine neue Kurzstreckenfahrkarte. Der Fahrkartenpreis für die Schlösserfahrt Dresden-Pillnitz-Dresden klettert von 17.50 Euro auf 20 Euro. Die Stadtrundfahrten vom Terrassenufer nach Blasewitz und zurück kosten jetzt alle glatt 16 Euro. Im vergangenen Jahr gabs diese Fahrkarten je nach Abfahrtzeit für 11 bis 15 Euro. Außerdem wurde ein Kurzstreckentarif eingeführt, für den man bis zu 20 Minuten mit einem Dampfer oder einem Salonschiff fahren kann. Allerdings gibt es entsprechend kurze Strecken nur oberhalb von Pirna. Eine Fahrgast-Prognose für 2015 wagte Karin Hildebrand am Dienstag nicht.

Christoph Springer

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