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Sachsenbad bleibt Ruine – keine Reanimation in Sicht

Sachsenbad bleibt Ruine – keine Reanimation in Sicht

Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) und ihre Fachbürgermeister sehen derzeit keine Chancen, das alte Sachsenbad in Pieschen irgendeiner neuen Nutzung zuzuführen.

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Das ehemalige Sachsenbad ist nur noch eine Ruine. Aufnahme von 2009.

Quelle: Dietrich Flechtner

Das hat Orosz jetzt in Reaktion auf einen entsprechenden Prüfauftrag des Stadtrates aus dem Jahr 2011 mitgeteilt. Tenor: Die zunächst angedachte Idee, dort eine Schule unterzubringen, habe sich zerschlagen. Und um das marode Gebäude für andere Nutzungen zu sanieren, fehle der Stadt das Geld.

Die linken Stadträte Margot Gaitzsch und Tilo Kießling warfen Orosz daraufhin Ideenlosigkeit vor. „Dieses Werk des früheren Stadtbaurates Paul Wolf plan- und ziellos verfallen zu lassen, ist ignorant“, kritisierten sie und forderten von Orosz „substanzielle Schritte zum Erhalt dieses Standortes“.

Laut Schulverwaltungsamtsleiter Falk Schmidtgen ist eine Verwendung des Sachsenbades als Schule 2013 eingehend geprüft worden. Diese Idee habe man aus Denkmalschutz- und wirtschaftlichen Gründen verworfen: Allein die Sanierung des Bades für diesen Zweck hätte 11,9 Millionen Euro gekostet, noch nicht gerechnet ein Anbau, der für eine gymnasiale Nutzung notwendig geworden wäre. Zudem bestehe die „Denkmalqualität des Sachsenbades besonders auch in der Qualität der inneren Gestaltung“. Für einen Schuleinbau wären starke Eingriffe in die innere Struktur des Bades notwendig gewesen.

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In der 56. Mittelschule standen am Freitag Psychologen und Sozialarbeiter als Gesprächspartner zur Verfügung.

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Architekt Wolf hatte die Schwimmhalle an der Wurzener Straße 1928/29 bauen lassen. Seit 1994 steht das Bad leer und verfällt. Vor drei Jahren war ein Mädchen beim Spielen in der Ruine tödlich verunglückt. Inzwischen sei das Gelände ausreichend durch Zäune und abgedichtete Einstiegsöffnungen gesichert, betonte die Stadtverwaltung. Zudem kontrolliere der kommunale Hausmeisterdienst das Sachsenbad regelmäßig.

Heiko Weckbrodt

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