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Sachsen will seine Buchbestände digitalisieren - Freistaat investiert jährlich 2,5 Millionen Euro

Sachsen will seine Buchbestände digitalisieren - Freistaat investiert jährlich 2,5 Millionen Euro

Sachsen legt ein Programm zur Digitalisierung von Büchern und anderen Dokumenten aus Bibliotheken auf. Neben der elektronischen Archivierung und Präsentation gehe es dabei auch um eine Langzeitsicherung des digitalisierten Materials, teilte Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) am Mittwoch in Dresden mit.

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Das Magazin der SLUB in Dresden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Für das Programm stehen pro Jahr 2,5 Millionen Euro bereit.

Regie führt die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB). Sachsen möchte so wertvolle Bestände auch für Nutzer in aller Welt verfügbar machen. Die langfristige Sicherung der Daten soll der „digitalen Demenz“ entgegenwirken. „Die Zukunft ist digital“, betonte von Schorlemer. Bibliotheken würden den digitalen Wandel in der Gesellschaft mitgestalten. Die Ministerin verglich das mit der Erfindung des modernen Buchdrucks durch Johannes Gutenberg: „Vielleicht stehen wir vor einer noch größeren Revolution als 1450.“ Bibliotheken würden auch als Knotenpunkt für sonst nicht frei zugängliche Informationen dienen. Die Gesellschaft stehe in der Pflicht, über längere Zeiträume und Generationen hinweg zu denken. „Die Bibliotheken sollen kein Buchmuseum sein. Wir müssen die digitale Zukunft nicht erleiden, sondern gestalten“, sagte SLUB-Direktor Thomas Bürger.

Bürger zufolge besteht die Herausforderung nicht im Scannen des Materials. Es müsse vor allem so aufbereitet werden, dass es leicht auffindbar ist. Die SLUB nutzt dafür eine spezielle Suchmaschine. Ohnehin kann sie auf Erfahrung mit der Digitalisierung zurückgreifen. Bisher hat die Landesbibliothek rund 82 000 Bücher, 1,5 Millionen Fotos und 22 000 Karten digitalisiert. Bis zu 100 000 Anfragen gibt es jeden Monat für die historischen Adressbücher von Städten wie Dresden oder Leipzig. Dort kann man erfahren wer wann und wo gewohnt hat. Direktor Bürger geht davon aus, dass mit dem Landesprogramm jährlich bis zu 30 000 Objekte digitalisiert werden können.

dpa

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