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Sachsen: Bauland ist in Dresden am teuersten

Sachsen: Bauland ist in Dresden am teuersten

Steigende Nachfrage hat die Grundstückspreise in Sachsen klettern lassen. Ein Quadratmeter kostete 2012 durchschnittlich 29 Euro, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz gestern mit.

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Quelle: lox

Das waren schon wieder vier Euro mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt wechselten im vergangenen Jahr bei knapp 5500 Verkäufen Grundstücke in einer Gesamtgröße von 16 Millionen Quadratmetern den Besitzer. Das waren reichlich 900 Verkäufe mehr als im Vorjahr. Zwei Drittel der verkauften Flächen waren voll erschlossenes Bauland.

Am teuersten sind erschlossene Grundstücke in Dresden, wo im Schnitt 101 Euro pro Quadratmeter gezahlt wurden, gefolgt von der Stadt Leipzig mit reichlich 84 Euro. "Besonders begehrt war Bauland allerdings im Kreis Leipzig", las Franziska Hacker vom Landesamt aus der jüngsten Statistik ab. Zwischen Markranstädt und Mutzschen mussten Kaufwillige bei 819 Eigentümerwechseln durchschnittlich 42 Euro je Quadratmeter auf den Tisch legen. Im Vogtlandkreis gab es übers Jahr dagegen nur 183 Veräußerungen mit Kaufwerten von 23 Euro pro Quadratmeter." In Nordsachsen wurde bei Verkäufen im vorigen Jahr ein Durchschnittspreis von 21 Euro erzielt, in den Landkreisen Görlitz und Mittelsachsen ging der Quadratmeter gar schon für zehn Euro weg.

Am gefragtesten waren erneut überschaubare Grundstücksgrößen zwischen 500 und 3000 Quadratmeter. Bei den Baugebieten lagen vor allem Wohngebiete mit baureifem und Rohbauland (105 Verkäufe) hoch im Kurs. 60 Prozent der Veräußerungen an sonstigem Bauland erstreckten sich auf Industriegebiete und 24 Prozent auf Dorfgebiete. Lediglich zehn Prozent bezogen sich auf Wohngebiete.

Mit einem Prozent fielen die für Verkehrszwecke veräußerten Grundstücke am wenigsten ins Gewicht. Bei diesen Verkäufen wurden mit drei Euro pro Quadratmeter auch die geringsten Durchschnittspreise erzielt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2013

Winfried Mahr

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