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„Russensportplatz“ gehört nun der Stadt Dresden – Grünen fordern mehr Fläche für Kitas

„Russensportplatz“ gehört nun der Stadt Dresden – Grünen fordern mehr Fläche für Kitas

Der sogenannte „Russensportplatz“ am Alaunpark in der Neustadt gehört seit Donnerstag der Stadt Dresden. Wie die Stadt mitteilte, ist die Fläche rund 14.400 Quadratmeter groß.

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Der Alaunpark in der Dresdner Neustadt.

Quelle: Dietrich Flechtner

Mit der Übergabe werde der Stadtratsbeschluss zur geplanten Westerweiterung des Alaunparkes aus dem Jahr 2011 erfüllt.

Die Stadt will nun ein Planungsbüro beauftragen, gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt eine Bürgerbeteiligung zu starten. Die Anwohner können Wünsche für die künftige Parkgestaltung einbringen. Außerdem sollen die Ausschreibungen für erste Vorbereitungsmaßnahmen für die Parkerweiterung beginnen. Bis Ende 2012 will das Umweltamt den Sportplatz von Müll und Schutt befreien.

Mit dem Kaufvertrag habe sich die Stadt verpflichtet, das Gelände mit einem Zaun zu sichern und eine Zufahrt zu bauen, die später als Zugang zum Park dienen soll. Die Stadt hat für diese Maßnahmen insgesamt 400.000 Euro im Haushalt eingeplant.Zunächst soll der Platz für die Öffentlichkeit noch gesperrt bleiben, da die Flächen wegen der fehlenden Verkehrssicherheit und der Altlasten derzeit nicht gefahrlos nutzbar sind, teilte die Verwaltung weiter mit.

Voraussichtlich ab Frühjahr 2014 soll der „Russensportplatz“ genutzt werden können. Die Stadtratsfraktion der Grünen begrüßte am Freitag die Westerweiterung des Alaunparks. Dennoch sieht die Fraktion ihren, im Mai 2011 im Stadtrat beschlossenen, Antrag im Stadtrat nur teilweise erfüllt.

"Unser Antrag beinhaltete den Erwerb der gesamten Fläche von rund 40.000 Quadratmetern. Bei dem jetzt erworbenen Grundstück handelt es sich um eine Fläche von 14.400 Quadratmetern, die keinen Anschluss an die Tannenstraße hat und auch nicht bebaubar ist. Die noch beim Freistaat verbleibenden Flächen werden dringend für den Bau von Kitas und Schulen", so Grünen-Stadtrat Torsten Schulze.

Julia Vollmer

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