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Rundherum sicher: Mobile Flutschutzwand schützt künftig Spezialausschank am Terrassenufer

Rundherum sicher: Mobile Flutschutzwand schützt künftig Spezialausschank am Terrassenufer

Zwei Mal ist genug: Nachdem der Radeberger Spezialausschank am Terrassenufer sowohl 2002 als auch 2013 vom Hochwasser stark gebeutelt worden ist, beugt Eigentümer Benjamin Göhl jetzt vor.

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Vier Meter in die Erde reicht das Fundament des Hochwasserschutzes. Am 20. März wird die Wand zur Probe aufgebaut.

Quelle: Flechtner

Vor dem Gebäude laufen derzeit die Arbeiten für eine mobile Flutschutzwand. Sollte die Elbe erneut über die Ufer treten, kommt diese zum Einsatz. 250 000 Euro nimmt Göhl dafür in die Hand. Eine Investition, die er tätigen musste, um den Erhalt des Ausschanks zu gewährleisten. Denn nach der zweimaligen Überschwemmung des Hauses drängte die Versicherung auf ein Hochwasserschutzsystem.

"Die Wand ist für einen Elbepegel von 9,62 Meter ausgelegt. An der höchsten Stelle wird sie knapp vier Meter hoch sein", erklärt der Eigentümer. Mit der Höhe des Flutschutzes, der das komplette Gebäude umschließen wird, ist Göhl auf Nummer sicher gegangen. 2013 erreichte der Fluss einen Pegel von 8,76 Meter, 2002 stieg er bis auf 9,44 Meter an.

Mit dem Fundament, das vier Meter tief in die Erde reicht, sind die Arbeiter bereits fertig. Eine komplizierte Angelegenheit sei das Projekt, wie Göhl sagt. Alle drei Meter sind Ankerplatten in das Fundament eingebracht. Darauf werde im Notfall das Hochwasserschutzsystem montiert. Die Wandfragmente selbst werden dieser Tage in Roßlau gefertigt. Am 20. März soll ein Probeaufbau der gesamten Flutschutzwand vor dem Spezialausschank folgen. "Damit sind die Arbeiten dann abgeschlossen", kündigt Göhl an.

Eine Nachricht, die Thomas Jacob, Frank Baumgürtel und Steffen Brasche freuen dürfte. Denn die Betreiber warten sehnsüchtig darauf, wieder ausschenken zu können. Seit Juni 2013 ist der Ausschank dicht. Trotz vieler helfender Hände, die damals mit anpackten und Sandsäcke stapelten, lief das Gebäude während des Hochwassers erneut voll. "Eine Neueröffnung ist abhängig vom Fortgang der Arbeiten, im Moment können wir nur warten", erklärt Thomas Jacob. Erst nach Bauende können er und seine beiden Mitstreiter das Gebäude wieder in Besitz nehmen und mit dem Einbau ihres Equipments beginnen. "Wir hoffen, dass wir den Spezialausschank am 1. Mai öffnen können", so Jacob.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.03.2015

Christin Grödel

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