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Rund 700 Sachsen wegen Glücksspielsucht in Behandlung

Rund 700 Sachsen wegen Glücksspielsucht in Behandlung

In Sachsen waren im vergangenen Jahr gut 700 Menschen wegen ihrer Glücksspielsucht in Behandlung. Das entspreche einem Anstieg von etwa zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte der Leiter der Sächsischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren (SLS), Olaf Rilke, am Donnerstag auf dpa-Anfrage.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Besonders hoch sei das Suchtpotenzial beim Automatenspiel in Spielhallen.

Rund 80 Prozent der Süchtigen geben demnach an, damit ein Problem zu haben. Auch wenn die unter Glücksspielsucht Leidenden momentan nur einen Anteil von zwei bis drei Prozent am Gesamtaufkommen der Hilfesuchenden in den Suchtberatungsstellen ausmachten, sei insgesamt eine zunehmende Tendenz zu erkennen, sagte Rilke. Auch die Dunkelziffer sei hoch.

dpa

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