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Rund 6000 Asylbewerber leben derzeit in Dresden

Flüchtlinge Rund 6000 Asylbewerber leben derzeit in Dresden

Dresden nimmt regelmäßig weitere Asylbewerber auf. Vergangene Woche waren es erneut 48 Personen. Außerdem lebt eine größere Zahl von Asylbewerbern in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Diese Kapazitäten sind derzeit nur teilweise ausgelastet. Insgesamt kommt die Stadt derzeit auf 6000 hier lebende Asylbewerber.

In Deutschland kommen kontinuierlich weitere Flüchtlinge an.

Quelle: dpa

Dresden. In Dresden leben derzeit rund 6000 Asylbewerber. Davon ist die Stadt nach eigenen Angaben vom Mittwoch für 5146 Personen (Stand: 31. Januar 2016) zuständig. Weitere 834 Asylbewerber leben derzeit in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaats, die sich in Dresden befinden (Stand: 24. Februar 2016), teilte die dafür zuständige Landesdirektion Sachsen auf DNN-Anfrage mit.

In den Erstaufnahmeeinrichtungen werden die Asylbewerber in der Regel registriert sowie medizinisch untersucht und dann auf Kommunen verteilt. Auf Dresden entfallen nach dem geltenden Verteilungsschlüssel rund 13 Prozent, der auf Sachsen entfallenden Asylbewerber. In der Landeshauptstadt unterhält der Freistaat derzeit sechs Erstaufnahmeeinrichtungen. Das sind die Neue Mensa auf der Bergstraße (Kapazität 250 Personen, Belegung aktuell 84), die Unterkunft auf der Gutzkowstraße (Zelt, 600/49), der Flughafen (600/0), das Technische Rathaus auf der Hamburger Straße (1600/550) sowie Objekte auf der Nöthnitzer Straße (TU, 600/111) und der Teplitzer Straße (Zelt, Kapazität 350 Personen, Belegung 40 Personen). Das Objekt in der Stauffenberg-Kaserne auf der Marienallee mit einer Kapazität von 250 Plätzen, wo Anfang Februar noch 75 Personen untergebracht waren, ist inzwischen geräumt. Die Asylbewerber sind auf andere Einrichtungen verteilt worden.

Nach den Angaben der Stadt bekam Dresden in der vergangenen Woche 48 Personen von der Landesdirektion zugewiesen. Alle deutschen Kommunen haben die gesetzliche Pflicht, für eine menschenwürdige Unterkunft der Flüchtlinge Sorge zu tragen. In der Vorwoche hat die Landeshauptstadt Dresden insgesamt 72 Personen aufgenommen. Die Unterbringung erfolgt beispielsweise in Gewährleistungswohnungen sowie Übergangswohnheimen, die im Stadtgebiet verteilt sind.

Seit dem 1. Januar 2016 hatte die Stadt inzwischen insgesamt 473 Menschen aufzunehmen. Diese stammen schwerpunktmäßig aus Afghanistan (148) und Syrien (146). Im gesamten Jahr 2015 hatte die Landesdirektion Sachsen an die Stadt Dresden insgesamt 4178 Flüchtlinge zugewiesen. Die Prognose des Freistaates für das vergangene Jahr hatte bei bis zu 5365 Menschen gelegen. Für dieses Jahr rechnet die Stadt mit einer ähnlichen Zuweisung an Asylbewerbern durch den Freistaat. Einschließlich der Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtungen lebten Ende 2015 noch rund 10 000 Asylbewerber in Dresden.

Weitere Informationen rund um Möglichkeiten für Hilfe und Engagement gibt es im Internet unter www.dresden.de/asyl.

Von Ingolf Pleil

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