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Rund 50 Schlecker-Mitarbeiter in Dresden verlieren ihren Job – Linke ruft CDU zu Transfergesellschaft auf

Rund 50 Schlecker-Mitarbeiter in Dresden verlieren ihren Job – Linke ruft CDU zu Transfergesellschaft auf

Nach dem endgültigen Aus für die Drogeriekette Schlecker sind allein in Dresden voraussichtlich etwa 50 Mitarbeiter von der Arbeitslosigkeit betroffen.

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Nach dem endgültigen Aus für die Drogeriekette Schlecker sind allein in Dresden etwa 50 Mitarbeiter von der Arbeitslosigkeit betroffen.

Quelle: dpa

Damit rechnet zumindest die hiesige Agentur für Arbeit. „Wir empfehlen, sich zeitnah arbeitssuchend zu melden", sagte Grit Winkler, Sprecherin der Agentur für Arbeit Dresden. Besondere Maßnahmen des Arbeitsamtes werde es nicht geben, da „die normalen Instrumentarien genügen", so Winkler.

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Mit Ausnahme der Filiale am Hubertusplatz müssen Dresdens Schlecker-Märkte am Ende dieses Monats schließen. Am Freitag beginnt der Ausverkauf.

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Bereits in der ersten Entlassungswelle hatten sich in Dresden 35 Beschäftigte arbeitslos gemeldet. Tatsächlich stehen aber offenbar nur wenige der damals entlassenen Mitarbeiterinnen wieder in Lohn und Brot. „Die Vermittlungsquote geht gegen null", sagt Jörg Lauenroth-Mago von Verdi. Den nun betroffenen Schleckerfrauen dürfte es kaum anders ergehen. „Wir haben die ganze Zeit gekämpft und jetzt das", ärgert sich eine Mitarbeiterin der Schlecker-Filiale Weinböhlaer Straße.

Sachsens Linke forderte die Landesregierung unterdessen dazu auf, eine Transfergesellschaft für die Betroffenen zu unterstützen. „In Sachsen sind 38 Prozent der Arbeitslosen älter als 50 Jahre - im Unterschied zu 32 Prozent bundesweit. Vor diesem Hintergrund ist es gerade im Hinblick auf ältere Schlecker-Verkäuferinnen, die nun arbeitslos werden, völlig unbegreiflich, wie das Dresdner Wirtschaftsministerium darauf kommt, den sächsischen Arbeitsmarkt für ‚aufnahmefähig’ zu halten“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Karl-Friedrich Zais.

Sachsen hatte sich bereits während der ersten Entlassungswelle gegen eine zentrale Transfergesellschaft für die „Schlecker-Frauen“ ausgesprochen.

„Der von Wirtschaftsminister Morlok und der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit hoch gerühmte ‚sächsische Weg’ funktioniert nicht: Bisher sind nur zehn Prozent der von der letzten Entlassungswelle erfassten Schlecker-Frauen auf eine neue Arbeitsstelle vermittelt worden“, so Zais. Deshalb bräuchten die betroffenen Verkäuferinnen eine Transfergesellschaft als Brücke in den Arbeitsmarkt.

StS / sl

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