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Rund 2500 Teilnehmer bei Demo für Toleranz von Dresden Nazifrei - Lage weitgehend ruhig

Rund 2500 Teilnehmer bei Demo für Toleranz von Dresden Nazifrei - Lage weitgehend ruhig

Rund 2500 Teilnehmer beteiligten sich am Montagabend an einer Demo für Toleranz zu der das Bündnis Dresden Nazifrei unter dem Motto "Open your Mind - stop Racism!" eingeladen hatte.

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Quelle: Hauke Heuer

Startpunkt der Demo war der Bahnhof Mitte, Ziel sollte ursprünglich das Zeltlager an der Bremer Straße sein. Camp-Befürworter hatten für den Abend erneut "Besuche" von Rasisten und Neonazis befürchtet und wollten daher gewappnet sein.

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Eindrücke vom späteren Abend

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Nachdem es rund um die Bremer Straße jedoch ruhig blieb, entschlossen sich die Veranstalter kurzfristig, ihre Route zu kürzen und blieben der Zeltstadt fern. Am Hohenthalplatz endete die Veranstaltung schließlich. Man wolle kein Sightseeing machen, so einer der Organisatoren.

Nach Angaben der Polizei blieb die Lage ruhig, Augenzeugen beobachteten eine kleine Rangelei mit Neonazis, die es bis zur Nazifrei-Route geschafft hatten.

Nach Ende der Demo zog ein Teil der Teilnehmer doch noch weiter zum Zeltlager, so dass die Polizei kurzfristig die komplette Bremer Straße sperrte. Nach wenigen Minuten beruhigte sich die Lage aber wieder. Die Polizei gab die Straße frei, gegen 22 Uhr zog ein Großteil der Camp-Unterstützer ab, die befürchteten Neonazis blieben dem Camp bis dahin weitgehend fern.

"Wir rufen euch alle auf, euch an der Demo zu beteiligen und Gesicht zu zeigen gegen den braunen Ungeist, der auch in Dresden die Köpfe zu vieler Menschen zu lange beherrscht und noch das letzte bisschen Mitmenschlichkeit abgetötet hat!", hieß es vorab auf der Facebookseite des Bündnisses.

Zuvor versammelte sich Pegida auf dem Altmarkt. Neben der bereits bekannten Kritik an der "links-grünen" Politik und der "Lügenpresse" warnte Lutz Bachmann seine Anhänger, sich durch Demonstranten vor Asylbewerberheimen "angreifbar durch die Medien" zu machen. Einen Twitter-Post wonach Pegida am Montag zur Bremer Straße ziehen wolle, bezeichnete er als Lüge.

jv

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