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Rund 1000 Erzieher beteiligen sich an Warnstreik in Dresdner Kitas

Rund 1000 Erzieher beteiligen sich an Warnstreik in Dresdner Kitas

In Dresden haben sich mehr als 1000 Erzieher und Sozialpädagogen an den Warnstreiks der kommunalen Kitas und Horte beteiligt. Die Stadt spricht von etwa 800 Beteiligten.

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Die Kita an der Bünaustraße in Dresden-Löbtau bleibt wegen des Warnstreiks geschlossen.

Quelle: Franziska Schmieder

Mindestens 80 Einrichtungen blieben am Donnerstag geschlossen, wie Olaf Bogdan von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sagte. Die Pädagogen versammelten sich zu einer zentralen Kundgebung auf dem Dresdner Schützenplatz.

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Impressionen vom Kita-Warnstreik in Dresden am 2. April

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„Es war rappelvoll“, so Bogdan. Zehn Kitas blieben für eine Notfallbetreuung geöffnet. Zu dem Warnstreik hatten die Gewerkschaften GEW und Verdi aufgerufen. Sie fordern in den derzeitigen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Sozial- und Erziehungsdienst eine bessere Eingruppierung - im Schnitt eine Einkommenserhöhung von rund zehn Prozent. Die Tarifverhandlungen sollen am 9. April fortgesetzt werden. Weitere Warnstreiks seien nicht ausgeschlossen, so Bogdan.

Zum Streik aufgerufen sind nur die kommunalen Kitas, so Verdi-Landesbezirksfachbereichsleiterin Manuela Schmidt. Erzieher, die bei Einrichtungen freier Träger arbeiten, dürfen formal nicht zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen werden, betonte die Verdi-Sprecherin.

Selbstverständlich gebe es bei den Betroffenen auch einmal Unverständnis, von wütenden Eltern wusste Schmidt am Donnerstag aber nichts zu berichten. "Ich denke, wir haben die Eltern im Vorfeld gut informiert", berichtet die Fachsbereichsleiterin. "Es ist unser legitimes Recht, zu streiken und das einzige Mittel, um unsere Forderungen durchzusetzen", betonte Schmidt.

Die Gewerkschaften forderen in den derzeitigen Tarifverhandlungen für die Erzieher und Sozialarbeiter eine bessere Eingruppierung. Die jetzige sei über 24 Jahre alt, sagte Verdi-Sprecherin Ute Fölsche. „Seitdem sind die Anforderungen an die Mitarbeiter deutlich gestiegen.“ Mit einer besseren Eingruppierung bekämen die Angestellten rund zehn Prozent mehr Gehalt. „Noch aber liegt uns kein vernünftiges Angebot vor“, sagte Fölsche.

dpa

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