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Ruhlandgraben aus Rohr befreit - Klotzscher Bach zum Wohl von Mensch und Echse naturiert

Ruhlandgraben aus Rohr befreit - Klotzscher Bach zum Wohl von Mensch und Echse naturiert

Das Umweltamt hat den Ruhlandgraben in Klotzsche für 280 000 Euro aus seinem unterirdischen Gefängnis befreien, auf 250 Metern Länge renaturieren und überschwemmungssicherer machen lassen.

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Biologe Harald Kroll vom Umweltamt freut sich: Der Ruhlandgraben fließt wieder überirdisch, die Echsen haben den Umbau überlebt.

Quelle: Carola Fritzsche

Außerdem legten Arbeiter von "Heinz Lange" aus Ottendorf Okrilla an der Ecke von Königsbrücker Landstraße und Grenzstraße mehrere Bäume über den Bach. Die dienen nun Eidechsen, die sich bisher auf den Platten des benachbarten alten Betonwerks aalten, als Brücken zum Biotop vor den S-Bahngleisen. Zudem errichteten sie Zäune für die Zauneidechsen, damit die geschützten Reptilien nicht zurück zu ihrem alten Lieblings-Sonnenplatz krabbeln.

Der Ruhlandgraben entspringt dem Flughafenareal, wurde zu DDR-Zeiten in ein unterirdisches Rohr umgeleitet, um schließlich ins Waldbad Weixdorf zu münden. Nachdem der Bach nun wieder offen fließt, will die Stadt im Jahr 2015 noch ein rund 600 000 Euro teures Hochwasser-Rückhaltebecken am Oberlauf bauen lassen.

Die Stadt schlage hier zwei Fliegen mit einer Klappe, erklärte Wirtschafts- und Umweltbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), selbst ein Klotzscher: Einerseits sehe der wieder oberirdisch fließende Ruhlandgraben schöner und naturnäher aus, andererseits verkrafte er jetzt mehr Regenwasser. Damit verringere sich die Gefahr, dass der Bach - wie 2002 schon einmal durch den zu geringen Rohrdurchmesser geschehen - das alte Betonwerk in einen Teich verwandele. Dieser Hochwasserschutz wiederum ermögliche die Ansiedlung neuer Betriebe auf der ehemaligen Brache, dort soll ein Gewerbegebiet wachsen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.08.2013

Heiko Weckbrodt

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