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Rückhaltebecken nicht Ursache für Lockwitzanstieg in Dresden

Anlage in Reinhardtsgrimma nicht steuerbar Rückhaltebecken nicht Ursache für Lockwitzanstieg in Dresden

Nach einem schweren Unwetter Anfang Juni sorgten Wassermassen in der Lockwitz in Dresden und Umgebung teilweise für Besorgnis. Einen Zusammenhang mit dem gesteuerten Ablassen des Rückhaltebeckens in Reinhardtsgrimma schloss das Sächsische Umweltministerium jetzt aber aus.

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Der Minister für Umwelt und Landwirtschaft in Sachsen, Thomas Schmidt (CDU).

Quelle: dpa

Dresden. Nach einem schweren Unwetter Anfang Juni sorgten Wassermassen in der Lockwitz in Dresden und Umgebung teilweise für Besorgnis. Einen seinerzeit gemutmaßten Zusammenhang mit dem gesteuerten Ablassen des Rückhaltebeckens in Reinhardtsgrimma schloss das Sächsische Umweltministerium jetzt aber aus.

Das Rückhaltebecken ist nach den Angaben von Umweltminister Thomas Schmidt in einem Schreiben an den Landtag ein „ungesteuertes, grünes Becken“. Die als grün bezeichneten Hochwasserrückhaltebecken sind im Regelbetrieb leer, teilte der CDU-Politiker auf Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Wolfram Günther mit. Nur im Hochwasserfall würden solche Anlagen eingestaut.

Der Betrieb des Beckens erfolge ungesteuert. Dazu sei die Grundablassleitung mit einer festen Blende versehen, die bei höherem Durchfluss als Drossel wirkt. Angestaut wird das Becken damit nur, wenn der Zufluss den Abfluss übersteigt. Beim Abklingen des Hochwasserereignisses entleert sich das Rückhaltebecken selbsttätig. Weder Einstau noch Entleerung könnten durch Personal beeinflusst werden, erläuterte Schmidt. Zudem sei es am 5. Juni dieses Jahres gar nicht zum Einstau des Beckens in Reinhardtsgrimma gekommen. Der Abfluss habe dem Zufluss entsprochen, am Hochwassermeldepegel Kreischa sei kein erhöhter Durchfluss gemessen worden.

Laut Günther hatten die Wassermassen in der Lockwitz teilweise für „Panik“ gesorgt. Anwohner des Wasserlaufes hatten vermutet, dass parallel zu den Niederschlägen das Rückhaltebecken geleert worden war.

Ingolf Pleil

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