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„Rudern gegen den Krebs“

Ehemals erkrankte bilden ein Team „Rudern gegen den Krebs“

Die ersten Teams für die sechste Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“, die am 3. September nahe des Blauen Wunders stattfinden wird, haben sich bereits angemeldet. Unter ihnen ist auch zum zweiten Mal ein Team des Förderkreises Sonnenstrahl e.V..

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Ralf Peters (vorn) und Peter Strubig vom sonnenstrahl e.V. rudern mit bei der Benefiz-Regatta "Rudern gegen Krebs" am 3. September

Quelle: Uniklinik Dresden

Dresden. Die ersten Teams für die sechste Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“, die am 3. September nahe des Blauen Wunders stattfinden wird, haben sich bereits angemeldet. Unter ihnen ist auch zum zweiten Mal ein Team des Förderkreises Sonnenstrahl e.V., der sich seit 1990 vor allem für krebserkrankte Kinder und Jugendliche einsetzt.

Mit an Board werden Ralf Peters und Peter Strubig sein. Beide erkrankten im Alter von vier Jahren an Krebs und sind seit dem Mitglied beim Sonnenstrahl e.V.. Obwohl die jungen Männer mittlerweile wieder gesund sind, engagieren sie sich weiterhin im Verein. „Das ist für uns wie eine zweite Familie. Der Verein gibt Kraft und es macht unheimlich Spaß, mit den Menschen zu arbeiten“, erklärt der 26-jährige Peter Strubig.

Gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen, wie die Teilnahme an der Benefiz-Regatta, sind fester Bestandteil der Arbeit vom Sonnenstrahl e.V.. Aktuell sind rund 700, teils ehrenamtliche, teils ehemals an Krebs erkrankte Menschen aktiv, um jährlich bis zu 100 Familien erkrankter Patienten zu betreuen und Spendenprojekte anzuschieben. „Es ist wichtig, dass man als Krebspatient nicht allein ist. Der Sonnenstrahl e.V. bewirkt enorm viel“, erklärt Ralf Peters. Das „Rudern gegen Krebs“ komme als sportliche Abwechslung sehr gelegen.

Etwa 60 der 80 Startplätze bei der Benefiz-Regatta sind mittlerweile vergeben, teilte Ingrid Andersch, Vorsitzende des Sächsischen Elbe- und Regattavereins, mit. Der Dachverband aller sieben Rudervereine von Pirna bis nach Meißen organisiert die Veranstaltung bereits zum sechsten Mal und erhofft sich wie auch im Vorjahr rund 20 000 Euro Spendengewinn. Die Teilnahme je Boot, bei dem vier Ruderer antreten können, kostet 300 Euro. 200 Euro sind der Spendenanteil.

Am 3. September wird es dann einen ganzen Tag Sport, Spiel, Spaß und Spannung geben. „Wir wollen wie immer eine festliche Stimmung verbreiten“, erklärt Andersch. Auch der Sonnenstrahl e.V. wird mit vielen Ehrenamtlichen vor Ort aushelfen und beispielsweise eine Spendentombola organisieren. Das Ruderteam will seine solide Halbfinalsplatzierung aus dem letzten Jahr sogar nochmals toppen. „Mal schauen was geht“, sagt Peter Strubig.

Von Sebastian Burkhardt

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