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Rotes Kreuz füllt Kreuzkirche bis auf den letzten Platz

Kreisverband bedankt sich bei Fördermitgliedern Rotes Kreuz füllt Kreuzkirche bis auf den letzten Platz

Wenn am Freitagnachmittag der Kreuzchor die Generalprobe für das Weihnachtsoratorium abhält, wird die Kreuzkirche bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Dafür sorgt der Kreisverband Dresden der Hilfsorganisation Deutsches Rotes Kreuz (DRK).

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Konzert in der Kreuzkirche

Quelle: Sylvio Dittrich

Dresden. Wenn am Freitagnachmittag der Kreuzchor die Generalprobe für das Weihnachtsoratorium abhält, wird die Kreuzkirche bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Dafür sorgt der Kreisverband Dresden der Hilfsorganisation Deutsches Rotes Kreuz (DRK). "Wir haben eine vierstellige Zahl von Personen, die uns regelmäßig finanziell unterstützen und so ehrenamtliche Arbeit erst möglich machen", sagt DRK-Kreisvorsitzender Lars Rohwer. "Wir haben lange nach einer Möglichkeit gesucht, uns mit etwas Besonderem bei unseren Fördermitgliedern zu bedanken."

Rohwer nahm schon vor anderthalb Jahren Kontakt zu Kreuzkantor Roderich Kreile auf. "Damals hatten die Verkehrsbetriebe ihren Abo-Kunden den Besuch einer öffentlichen Generalprobe angeboten und ich hielt das für eine sehr gute Idee." 2016 hat es nun geklappt: Die DRK-Fördermitglieder können die erste Generalprobe des Chores im Jahr seines 800. Jubiläums besuchen. "Innerhalb von wenigen Tagen waren sämtliche Karten vergeben", so Rohwer. Bis zu 600 Interessenten seien sogar leer ausgegangen. "Sie haben Karten zum Sonderpreis für das Konzert am Sonnabend angeboten bekommen."

Ohne Fördermitglieder wären viele Angebote des DRK Dresden nicht möglich. "Jedes Jahr erhalten wir von ihnen einen insgesamt sechsstelligen Spendenbetrag." Ob Hundestaffel, Bergwacht oder Wasserwacht - mit den Spenden werden die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Tätigkeiten finanziert, etwa die Ausbildung der Rettungshunde oder ein geländegängiges Fahrzeug für die Bergwacht. Im Moment gehen die Einnahmen zurück, sagt Rohwer. Die Zahl der Fördermitglieder sinke, das DRK sei auf der Suche nach neuen Spendern.

"Für uns ist es existenziell wichtig, neue Spender zu gewinnen", so der Kreisvorsitzende. Er denkt über weitere Veranstaltungen für die Geldgeber nach, auf denen sich das DRK mit seinen Angeboten präsentieren könne. "Da könnten die Fördermitglieder gleich nachvollziehen, wohin ihr Geld eigentlich geht."

Auch in diesem Jahr wird sich der Kreisverband in der Flüchtlingshilfe engagieren, kündigte Rohwer an. Das DRK betreibt die Einrichtung in der Turnhalle der Offiziersschule des Heeres und wird in Laubegast das Hotel "Prinz Eugen" übernehmen, wenn es in Betrieb geht. "Wir hoffen, dass wir hier Wege eines Miteinanders mit den Menschen finden, die ihre Ängste artikulieren." Das DRK werde aber auch die sozial schwachen Dresdner nicht aus dem Blick verlieren. "Wir werden unter anderem das zehnjährige Bestehen unseres Arbeitslosentreffs in Pieschen begehen und uns im Februar an der 'Tafelwoche' in der Kreuzkirche beteiligen."

Thomas Baumann-Hartwig

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