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Robotron-Gebäude in Dresden wird abgerissen

Erste Baumaßnahme für die „Lingner Gartenstadt“ eingeleitet Robotron-Gebäude in Dresden wird abgerissen

Das Robotron-Gebäude an der St. Petersburger Straße/Georgplatz wird in Kürze fallen. „Anfang März werden wir mit dem Abriss beginnen, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest“, erklärt Michael Sobeck von der Unternehmensgruppe Immovation.

Im März soll das Gebäude am Georgplatz fallen.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Das Robotron-Gebäude an der St. Petersburger Straße wird in Kürze fallen. „Anfang März werden wir mit dem Abriss beginnen, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest“, erklärt Michael Sobeck von der Unternehmensgruppe Immovation. Damit wird der erste Bauabschnitt des Mammut-Projektes „Lingner Gartenstadt“ eingeleitet. 2014 kaufte die Immobiliengesellschaft das 98.000 Quadratmeter große Grundstück und plant seitdem eifrig an der Umsetzung von bis zu 3000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten auf dem Areal zwischen St. Petersburger Straße und Lennéstraße.

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Investor Immovation bestätigte den Abriss des ehemaligen Robotron-Komplexes

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Trotz des bevorstehenden Abrisses des ehemaligen Robotron-Bürokomplexes steckt das Projekt aber nach wie vor in den Kinderschuhen. „Der geplante Baustart ist für Mitte 2017 angepeilt, Art und Umfang der Bebauung sind noch offen“, so Sobeck. Derzeit findet das sogenannte Werkstattverfahren statt. In Zusammenarbeit von Investor, Stadtplanungsamt und ausgewählten Architekten werden aktuell Ideen und Konzepte zur Bebauung und Nutzung des riesigen Areals erarbeitet. Erste Visionen gibt es bereits, doch fest steht noch lange nichts.

 „Gleich mehrere Entwürfe zeigen Ideen, die jetzt weiter konkretisiert werden müssen“, so der Leiter des Stadtplanungsamtes Stefan Szuggat. Anschließend werden die Pläne noch der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Stadt will nun bis zum dritten Quartal des Jahres einen Bebauungsplanentwurf anfertigen. Dieser muss anschließend noch durch den Stadtrat abgesegnet werden, damit die Immovation-Unternehmensgruppe Baurecht erhält.

Ziel ist es, bis zum ersten Halbjahr 2017 baurechtliche Grundlagen zu schaffen. Die Fertigstellung des Megaprojektes sei etwa 2025 geplant, erklärt Sobeck. Ob demnächst noch weitere Gebäude weichen müssen, ist noch unklar. „Natürlich ist dieses Riesenprojekt in mehrere Bauphasen eingeteilt. Es kann durchaus sein, dass es in den nächsten Jahren noch zu bautechnischen Veränderungen kommen wird“, ergänzt Sobeck. Auch den Einstieg weiterer Investoren schloss er nicht gänzlich aus: „Man muss abwarten, wie sich das Projekt entwickelt.“

Von Sebastian Burkhardt

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Bau-Kunst

Nach einem ersten gescheiterten Bergungsversuch der Bleiglasfenster im einstigen Robotron-Gelände an der St. Petersburger Straße (DNN berichteten) soll nun ein zweiter Versuch unternommen werden. Wie der Investor, die Immovation-Unternehmensgruppe, mitteilte, soll versucht werden, zumindest einen Teil der Bleiglasfenster aus den Treppenhäusern zu bergen.

 

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