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Riskantes Rutschvergnügen auf Dresdner Seen und Teichen

Riskantes Rutschvergnügen auf Dresdner Seen und Teichen

Wer sich derzeit auf zugefrorene Gewässer wagt, riskiert Leib und Leben. Das Eis trägt noch nicht ausreichend. Einige Wagemutige rutschen dennoch schon auf den Seen im Großen Garten.

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Am Wochenende schlitterten schon zahlreiche Kinder und Erwachsene auf dem Carolasee, obwohl er noch nicht komplett zugefroren war.

Quelle: privat

„Als wir bei dem schönen Sonnenwetter am Sonntag einen Familienspaziergang durch den Großen Garten gemacht haben, haben wir die ersten Schlittschuhläufer und eine tobende Hockeymeute auf dem Carolasee gesehen“, erzählt ein Anwohner, der anonym bleiben möchte. „Da war es nicht verwunderlich, dass meine drei Nichten und Neffen ebenfalls gerne aufs Eis zum Rumschlittern wollten. Nach einigem Zögern sind wir dann auch aufs Eis, obwohl gerade im Bereich der Weiden am Uferrand das Wasser noch nicht gefroren war.“ Eigentlich sei er sich schon bewusst, dass man Eisflächen auf Gewässern nur betreten solle, wenn sie vollständig gefroren und dick genug sind, so der Strehlener. Schließlich sei er ja auch Vorbild für Kinder.

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Wer nicht lang genug wartet, ehe er natürliche Eisflächen betritt, spielt mit seiner Gesundheit und seinem Leben.

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„Mitten auf dem Eis angelangt, war die Situation dann doch etwas brenzlig, weil wir plötzlich Knackgeräusche gehört haben und etwa zehn Meter neben unserer Stelle zwei lange Risse aufgetreten sind. Schlussendlich sind wir aber trockenen Fußes wieder vom Eis gekommen.“ Nicht alle kamen jedoch so glimpflich davon. Ein junger Eishockeyspieler habe ihm erzählt, dass am Sonntag bereits jemand eingebrochen sei.

Thomas Mende, Sprecher der Dresdner Feuerwehr, empfiehlt, Eisflächen auf Naturgewässern nur mit äußerster Vorsicht zu betreten. „Die Eisdicke ist immer trügerisch. Besonders gefährlich ist es dort, wo sich Hohlräume bilden können.“ So seien beispielsweise die Zuflüsse von Seen heikle Stellen. „Es gibt in Dresden niemanden, der solche Gewässer zum Eislaufen freigibt“, sagte Mende. „Zuständig ist immer der Eigentümer, und der schreibt in der Regel immer ’Betreten auf eigene Gefahr!’“ So hält es auch die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, die beispielsweise die Teiche im Großen Garten und in Moritzburg sowie den Zwingerteich verwaltet.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auf den Kunsteisbahnen im Eisstadion, auf dem Altmarkt, im Innenhof des Hotel Taschenbergpalais oder auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch sportlich betätigen.

ttr

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