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Richtfest statt Einweihung: Bauarbeiten am „Weißen Adler“ in Dresden mit Verzögerung

Richtfest statt Einweihung: Bauarbeiten am „Weißen Adler“ in Dresden mit Verzögerung

Eigentlich sollten die Arbeiten auf der Baustelle des „Weißen Adlers“ bereits beendet sein. Für die 32 barrierefreien Wohnungen, die sich vor allem an ein älteres Klientel richten, sollte der Mietvertrag schon vorliegen.

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Richtfest am "Weißen Adler". Im Mai 2015 soll das Wohnbauprojekt fertig sein.

Quelle: Nadine Steinmann

Doch Schwierigkeiten beim Bau und die hohen Ansprüche des Denkmalschutzes haben die Fertigstellung des Neubaus verzögert. Deshalb konnten die vor Ort tätigen Zimmerleute sowie Bauherr Jürgen Thuman, der das Areal gemeinsam mit seinen beiden Töchtern Ende der 1990er Jahre erwarb, erst am Donnerstag Richtfest feiern.

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Am Donnerstag feierten die Zimmerleute gemeinsam mit dem Bauherren Jürgen Thuman Richtfest am "Weißen Adler".

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Mit einem zünftigen Richtspruch von Zimmerermeister Clemens Heber, dem Einschlagen des letzten Nagels durch den Bauherren und dem Hissen des Richtkranzes wurde das Fest an der Bautzner Landstraße offiziell begangen. „Der ‚Weiße Adler’ wird zwar künftig kein Ort mehr für geselliges Treiben sein, dafür wird er aber bald in seinem alten Glanz wieder erstrahlen“, so Thuman.

Im Mai 2015 sollen die Arbeiten in Dresden-Bühlau schließlich zu Ende gehen. Bereits in den Monaten März und April sollen nach Angaben von Projektkoordinator Uwe Preuße die Grundrisse der Wohnungen so weit fertig sein, dass erste Besichtigungen durch interessierte Mieter möglich sind. „Wir haben bereits jetzt schon rund 80 Bewerber, die natürlich alle auf eine baldige Fertigstellung des ‚Weißen Adlers’ warten“, so Preuße.

Der „Weiße Adler“ wurde um 1680 ursprünglich als Wohnhaus errichtet, aber nur kurze Zeit später zum Gasthaus „Lohschänke“ umgebaut. Nur 20 Jahre später musste die Schänke aufgrund der großen Konkurrenz am Weißen Hirsch schließen. 1873 – nach einem verheerenden Brand, bei dem das ganze Gebäude zerstört wurde – entstand an gleicher Stelle eines der vornehmsten Tanzlokale der Stadt. Durch die Inflation im Jahre 1920 ging das Haus allerdings erneut pleite und musste versteigert werden. Im Oktober 2011 begannen schließlich die Arbeiten für das neue Wohnprojekt am Weißen Hirsch.

Nadine Steinmann

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