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Rettung naht aus der Johannstadt - Richtfest für neue Wache an der Gerokstraße

Rettung naht aus der Johannstadt - Richtfest für neue Wache an der Gerokstraße

Eine Minute für die Alarmierung, eine Minute für die Einsatzkoordination und maximal zehn Minuten Fahrzeit, dann muss der Rettungsdienst am Einsatzort sein. So ist es per Gesetz festgelegt.

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Über dem Zweckbau an der Gerokstraße schwebte gestern der Richtkranz. Die neue Rettungswache kostet knapp vier Millionen Euro.

Quelle: Ralf U.Heinrich

Damit das überall in Dresden und auch bei dichtem Verkehr und mehr Alarmmeldungen für den Rettungsdienst funktioniert, müssen die Einsatzstellen der Retter perfekt verteilt sein. Im Herbst ist ein weiterer Schritt dafür getan, verspricht die Stadt, dann ist die Wache an der Gerokstraße einsatzbereit. Gestern wurde dort Richtfest gefeiert - trotz vorläufiger Bauverspätung. Drei Wochen mussten die Bauleute aufholen, nachdem auf der Fläche im Septem- ber 2013 eine Weltkriegsbombe ge- funden worden war. Das gute Bauwetter hat ihnen dabei geholfen, jetzt liegen sie wieder im Plan, sagte gestern Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU). Zu seiner Rathaus-Abteilung gehört der Brand- und Katastrophenschutz.

"Das war schon mal ein Test", meinte Sittel gestern rückblickend zum Einsatz des Rettungsdienstes vor einem halben Jahr nach dem Bombenfund in der Johannstadt. "Die Bevölkerung wächst, auch der Anteil älterer Menschen nimmt zu", begründete Sittel die Tatsache, dass die Stadt weitere Rettungswachen braucht. Noch in diesem Jahr soll der Bau einer entsprechenden Einrichtung an der Großenhainer Straße starten. Sie entsteht zwischen Liststraße und Großenhainer Platz. Eine weitere Wache ist in Klotzsche geplant. Dort sollen die Freiwil- lige Feuerwehr und die Notretter gemeinsam ein Gebäude an der Ecke Travemünder Straße/Boltenhagener Straße bekommen. Der Baubeginn ist Anfang des nächsten Jahres geplant.

Die neue Wache in der Johannstadt kostet 3,8 Millionen Euro. Laut Sittel liegen die Arbeiten derzeit auch finanziell im Plan. In dem Neubau sollen künftig zwei Rettungswagen und zwölf Krankentransportwagen stehen. Außerdem ist dort Platz für einen Reserve-Rettungswagen und drei weitere Krankentransportwagen, ebenfalls als Reserve. Die Wache ist künftig für die Johannstadt, Teile von Blasewitz und ein Stück Altstadt zuständig.

Die Bauarbeiten wurden im August 2013 gestartet. Die Johannstädter Wache wird der 15. Standort des Rettungsdienstes in Dresden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2014

Christoph Springer

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