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Reparatur kostet 2,1 Millionen Euro: Arbeiten an Dresdner EnergieVerbund Arena im Zeitplan

Reparatur kostet 2,1 Millionen Euro: Arbeiten an Dresdner EnergieVerbund Arena im Zeitplan

Dresden. Sechs Tage die Woche arbeiten zur Zeit Dachdecker im Schichtsystem auf der EnergieVerbund Arena. Die Sanierung der undichten Halle erfolgt am offenen Dach.

Regnet es, steht das Wasser zentimeterhoch auf der Eisfläche. Eine alternative Lösung wäre finanziell nicht sinnvoll, sagte Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU), der am Freitag die Baustelle besuchte. „Wenn das Wetter mitspielt, sind die Arbeiten wie geplant bis Oktober fertig“ sagte Lehmann. Ende Oktober sollen die Dresdner Eislöwen, die Hauptmieter der Halle, ihr erstes Heimspiel absolvieren können.

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Sechs Tage die Woche arbeiten zur Zeit Dachdecker im Schichtsystem auf der EnergieVerbund Arena. Die Sanierung der undichten Halle erfolgt am offenen Dach. Regnet es, steht das Wasser zentimeterhoch auf der Eisfläche.

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Damit der Zeitplan eingehalten wird, arbeiten bis zu 30 Handwerker gleichzeitig auf dem Dach. Für 2,1 Millionen Euro müssen sie die kaputte Abdeckung erneuern. Zunächst entfernen Dachdecker den kompletten Dachaufbau. Danach liegen die sogenannten Trapezbleche frei. Fünf Jahre nach dem Neubau der Halle sind diese teilweise angerostet und müssen von Profis mit neuem Korrosionsschutz überzogen werden. Danach folgt der Neuaufbau des Daches. Hier installieren die Dachdecker unter anderem eine neue Wärmedämmung, Dichtungen und Abwasserleitungen. Für sie ist die Arbeit in der prallen Sonne eine Herausforderung: Die helle Dachplane reflektiert das Licht und lässt die Temperaturen auf bis zu 40 Grad klettern. Als Schutz tragen sie langärmlige Kleidung und Sonnebrillen.

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Arbeiten am Dach der Dresdner Eishalle.

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Da auf dem Dach ein großes Loch zwischen den Blechen klafft, stehen Mitarbeiter des städtischen Eigenbetriebes Sportstätten und Bäder in ständiger Rufbereitschaft. Sie müssen mit Schrubbern und Pumpen das Wasser aus der Eishalle schaffen. Ende Juli drang der Regen laut Stadt bis in die Kellerebene vor. Aus Sicht der Stadt sei die Reparatur am offenen Dach trotzdem die beste Lösung. „Diese Notlösung ist nicht optimal“, so Lehmann am Freitag beim Besuch. Die Betonflächen in der Halle würden jedoch schnell trocknen und die Arbeiten am Dach schnell vorangehen.

dbr

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