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Rentabler Neumieter im Café Prag am Dresdner Altmarkt

Spielbank Sachsen zieht ins Gebäude Rentabler Neumieter im Café Prag am Dresdner Altmarkt

Im Dezember wird das Café Prag 60 Jahre alt. Bereits im Vorfeld wird die Geschichte des Hauses um ein Kapitel reicher. Nach dem italienischem Restaurant Aposto im Erdgeschoss hat am Donnerstag die Spielbank Sachsen im ersten und zweiten Obergeschoss ihr Automatenkasino eröffnet.

Zwei Jahre Planung, Vorbereitung und Umbaut gehen für Geschäftsführer Siegfried Schenek zu Ende.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Im Dezember wird das Café Prag 60 Jahre alt. Bereits im Vorfeld wird die Geschichte des Hauses um ein Kapitel reicher. Nach dem italienischem Restaurant Aposto im Erdgeschoss hat am Donnerstag die Spielbank Sachsen im ersten und zweiten Obergeschoss ihr Automatenkasino eröffnet. „Wir sind froh, an einem so traditionsreichen Ort öffnen zu dürfen und hoffen, das Haus damit weiter mit Leben zu füllen“, erklärte der Geschäftsführer Siegfried Schenek.

Zwei Jahre Planung, Vorbereitung und Umbau gehen damit zu Ende. Ab Sonnabend stehen den Spielern 97 Glücksspielautomaten zur Verfügung, darunter zwei Rouletteautomaten für acht Spieler und zwei Automaten mit 3D-Bildschirmen – bis zu 35 000 Euro kann ein Automat kosten.

Zu einem zweiten Monaco oder Las Vegas wird Dresden dennoch nicht. „Wir haben uns bewusst gegen das Große Spiel mit Roulette, Black Jack oder Pokertischen samt Croupier entschieden“, so Schenek. Die Personalkosten der zusätzlichen Angestellten würden die Gewinnmargen schmälern. Das staatlich-lizenzierte Unternehmen werfe auch ohne solche Attraktionen genug Gewinne für den Freistaat ab: Seit 2011 gingen von den drei Standorten in Leipzig, Chemnitz und Dresden 16,8 Millionen Euro ans sächsische Finanzamt, 2015 alleine 5,4 Millionen. Schenek betont: „Wir sind stolz, als staatliches Unternehmen weder Kredite noch Zuschüsse vom Freistaat zu brauchen oder gar Verluste einzufahren.“

Das Besondere an dem Unternehmen: Ohne Beamte aus dem Finanzamt geht gar nichts. Solange diese nicht an der Kasse sitzen, darf die Spielbank noch nicht einmal öffnen. Denn egal, ob die Auszahlung des 200 000-Euro-Jackpots oder von 25 Cents – jeder Beleg an der Kasse trägt die Unterschrift zur Rechtmäßigkeit und Steuerfreiheit des Finanzbeamten, des Kassenwartes sowie der Saalaufsicht. Kein Cent bleibt ungezählt. Die Rezeption sorgt dafür, dass weder unter 18-Jährige noch Personen der bundesweiten Sperrliste Zutritt erhalten. Panzertüren und fast zehn Zentimeter dickes Panzerglas schützen die Kasse vor Langfingern.

Zur Eröffnung am Sonnabend um 19 Uhr gibt es ein Programm mit Kartenkünstlern, Show-Barkeepern und einer „lebendigen Slot-Maschine“. Danach ist das Kasino täglich von 13 bis 2 Uhr, am Freitag und Sonnabend sogar bis 3 Uhr geöffnet.

Von Paul Felix Michaelis

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