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Rekordumsatz fast wiederholt: Dresdner Messechef zeigt sich zufrieden

Rekordumsatz fast wiederholt: Dresdner Messechef zeigt sich zufrieden

Dresden. Die Dresdner Messe hat ein zufriedenes Fazit des abgelaufenen Jahres gezogen. 535.833 Besucher (2011: 595 038) spülten bei 166 Veranstaltungen (2011: 142) rund 5,17 Millionen Euro in die Messe-Kasse.

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Quelle: Franziska Schmieder

„Ein Super-Ergebnis“, so Messechef Ulrich Finger am Montag bei der Präsentation der Bilanz auf Schloss Albrechtsberg. „Gerade wenn man bedenkt, dass wir den Rekordumsatz von 2011 fast wiederholen konnten – und das ganz ohne Kirchentag.“ Damals hatte er bei etwa 5,24 Millionen Euro gelegen. Etwas Wasser unter den Wein mischt der weiterhin hohe Fehlbetrag von 1,85 Millionen Euro, der vor allem durch hohe Abschreibungen zustande kam.

Als echter Publikumsmagnet präsentierte sich 2012 die „Dresdner Ostern“ mit rund 55.000 Besuchern. Weitere Highlights 2012 waren zudem die Künstlermesse Room & Style mit mehr als 9000 Besuchern sowie die Oldtimer-Messe Saxonia Classic. Dass dennoch weniger Besucher als im Vorjahr auf das Messegelände strömten, ist vor allem wirtschaftspolitischen Entscheidungen geschuldet. Weil die Messe Dresden 2012 ihre Mietpreise drastisch erhöhte, hatten Veranstalter wie die TMS der Messe den Rücken gekehrt und Zugpferde wie den „Dresdner Herbst“, die „Kulinaria & Vinum“ oder die „Automobil“ gleich mitgenommen.

„Besonders der Wegfall der ‚Dresdner Herbst‘ hat sich bemerkbar gemacht“, räumt auch Ulrich Finger ein. Dennoch habe man den Verlust insgesamt sehr gut kompensiert. Dazu beigetragen haben die vielen zusätzlichen Veranstaltungen im Kulturbereich, die durch die Schließung des Kulturpalastes in der Messe stattfanden. Dafür, dass die Messe trotzdem mehr Veranstaltungstage hatte, sorgte unter anderem die Halle 1, die seit dem Wegfall des Kulturpaalstes verstärkt für Konzerte genutzt wird.

Für 2013 setzt Finger messtechnisch auf bewährte Zugpferde sowie auf bekannte Namen aus der Musikbranche. So beehren in diesem Jahr unter anderem Roland Kaiser, Deep Purple und Tanzkönig Michael Flatley die Messe.

Ein weiteres Novum bildete Anfang des Jahres die Übernahme des Betriebes von Schloss Albrechtsberg durch die Messe Dresden. „Hier setzen wir weiterhin auf das Konzept eines exklusiven Veranstaltungshauses“, kündigte Finger an. An dem vor 20 Jahren letztmalig instandgesetzten Gebäude gebe es viel zu tun. „Das wollen wir nun schrittweise angehen.“ Neue Vorhänge für den Kronensaal und neue Läufer für die Treppen seien nur der Anfang.

Mehr zur Messebilanz und den Plänen von Ulrich Finger lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der DNN vom 26. März.

Jane Jannke

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