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Rathaus-Sanierung läuft auf Hochtouren: Bauarbeiten dauern noch zwei Jahre

Rathaus-Sanierung läuft auf Hochtouren: Bauarbeiten dauern noch zwei Jahre

Im Dresdner Rathaus am Dr.-Külz-Ring laufen die Bauarbeiten weiter auf Hochtouren. Seit Frühling 2011 wird im Ostflügel gearbeitet. Kaum ein Stein blieb auf dem anderen.

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Der Ostflügel des Rathauses ist weiter fest in der Hand der Bauarbeiter.

Quelle: Stephan Lohse

Zumindest äußerlich sind die ersten Ergebnisse jetzt sichtbar. Der Innenausbau hat aber gerade erst begonnen.

So wurde das Dach weitgehend erneuert. Zahlreiche Fenster wurden ausgetauscht. Die erneuerte Fassade in den Innenhöfen erstrahlt in neuem hellen Glanz. Die Fenster, von denen rund 80 Prozent ersetzt und der Rest aufgearbeitet wurde, strahlen jetzt in Papyrus-weiß. Der Lastenaufzug in Hof C ist ebenso fast fertig wie der Personenaufzug im Hof D.

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Der Rest des Rathauses ist zwar ebenfalls marode, muss aber noch eine Weile auf die Sanierung warten.

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Unter dem Dach sind die Räume für das neue Rechenzentrum fast fertig. Der Standort sei nicht ideal, gibt Projektleiter Markus Lenhart zu. Sie wie bisher im Erdgeschoss zu lassen, sei aber keine alternative gewesen. Zum einen hätten dort weitere Büros geopfert werden müssen. Zum anderen gibt es für die Server strenge Sicherheitsvorschriften, die aufgrund der Fluchtwege nicht haltbar gewesen wären.

Dafür wurde die Dachkonstruktion im Ostflügel komplett erneuert. Die Haustechnik ist bereits in Teilen installiert. Große Lüfter-Anlagen ragen aus den Decken. Für die Server wird an Notstromgeräten und Sicherheitstüren gearbeitet. Im September 2014 muss hier alles fertig sein, so Lenhart.

In den Stockwerken darunter sind zwar die Rohbauten fertig, alles Weitere fehlt aber noch. Der große Plenarsaal des Stadtrates ist genau wie die Fraktionsräume oder die Büros der Verwaltung noch eine riesige Baustelle. Zwischenwände fehlen meist noch. Stattdessen prägen unverputzte Wände das Bild.

Im Herbst 2015 soll alles fertig sein, plant die Verwaltung. Man hoffe, dass alle Risiken entdeckt sind. Im Frühling dieses Jahres war bekannt geworden, dass die Bauarbeiten sich verzögern und teurer werden. Die Arbeiter hatten bei den Arbeiten jede Menge DDR-Pfusch entdeckt, der aufwendig korrigiert werden musste. Die Sanierung des ersten Bauabschnitts im Rathaus soll rund 33 Millionen Euro kosten. Die nächsten Bauabschnitte wurden aus Kostengründen zunächst zurückgestellt.

Stephan Lohse

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