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Räume für neue Rüstkammer-Schau im Dresdner Residenzschloss fertig

Bauabschnitt vollendet Räume für neue Rüstkammer-Schau im Dresdner Residenzschloss fertig

Sieben Monate nach Eröffnung des Münzkabinetts im Georgenbau des Dresdner Residenzschlosses sind dort am Mittwoch sieben weitere rekonstruierte Säle an die Staatlichen Kunstsammlungen übergeben worden.

Quelle: dpa

Dresden. Sieben Monate nach Eröffnung des Münzkabinetts im Georgenbau des Dresdner Residenzschlosses sind dort am Mittwoch sieben weitere rekonstruierte Säle an die Staatlichen Kunstsammlungen übergeben worden. In den auf die Exponate abgestimmten Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss wird in den nächsten Wochen die Ausstellung „Weltsicht und Wissen um 1600“ der Rüstkammer eingerichtet, wie Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) sagte. Für deren Rekonstruktion wurde das Aussehen der einstigen fürstlichen Wohnräume angepasst.

Im Residenzschloss ist eine weitere Baumaßnahme abgeschlossen. Die Räume im ersten Obergeschoss des Georgenbaus wurden an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als zukünftigen Nutzer übergeben.

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So wurde ein dreidimensional profiliertes Deckenbild nachgebildet. Eine neuartige Beschichtung der Wandflächen ermöglicht die variable farbige Gestaltung der Räume, deren Wände einst textil bespannt waren. Dazu wurde eigens eine Technologie entwickelt, bei der feiner Sand und Grünpigmente mit einem speziellen Bindemittel auf die Flächen aufgetragen werden. Am Boden wurden nach historischem Vorbild Eichenholztafeln in der Art des Versailler Parkettbodens verlegt.

Die Anordnung der Vitrinen, in denen die meisten Objekte präsentiert werden, folgt der freien Positionierung der Möbelstücke von damals. Die Ausstellung mit Exponaten aus der Rüstkammer und dem Mathematisch-Physikalischen Salon soll ab dem 19. März Einblick in die Kunstkammer als Quelle fürstlichen Sammelns am Dresdner Hof geben. Bereits seit Juni 2015 ist das Münzkabinett mit einer Dauerausstellung im Georgenbau präsent.

Am rund 16,1 Millionen Euro teuren Ausbau des Schlossteils, in dem sich einst die fürstlichen Wohnräume befanden, beteiligt sich der Bund mit fünf Millionen Euro. Nach Ministeriumsangaben sind weitere 18 Millionen Euro für den noch laufenden Schloss-Wiederaufbau aus Berlin zugesagt.

dpa

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