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RGRO-Stadtratskooperation reicht Mitgliedsantrag für Dresden in Unesco-Städtekoalition gegen Rassismus ein

RGRO-Stadtratskooperation reicht Mitgliedsantrag für Dresden in Unesco-Städtekoalition gegen Rassismus ein

Die Rot-Grün-Rot-Orange Stadtratskoooperation hat einen Antrag zur Mitgliedschaft Dresdens in die Unesco-Städtekoalition gegen Rassismus eingereicht. Der Netzwerkrat von “Dresden für Alle” hatte sich mit einem Brief an Oberbürgermeister Dirk Hilbert gewandt.

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Dresden. Die Rot-Grün-Rot-Orange Stadtratskoooperation hat einen Antrag zur Mitgliedschaft Dresdens in die Unesco-Städtekoalition gegen Rassismus eingereicht. Das teilten die Parteien am Dienstag mit.  Der Netzwerkrat von “Dresden für Alle” hatte sich mit einem Brief an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und alle Fraktionen mit der Bitte gewandt, dass Dresden Mitglied in der UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus werde.

Der Antrag, der den Oberbürgermeister beauftragt, zum einen die Mitgliedschaft in der Städtekoalition zu beantragen und zum anderen die Öffentlichkeit über diesen Schritt angemessen zu informieren, sei eingereicht, so die Parteien. Steffen Heidrich, Vertreter im Netzwerkrat von “Dresden für Alle” und Initiator des Briefes hofft auf ein „einmütiges Votum des Stadtrates”.  

“In Zeiten der Hetze von Pegida und Angriffen auf Unterkünfte von Asylsuchenden wäre diese Mitgliedschaft ein deutliches politisches Signal für Solidarität und friedliches Miteinander in der Stadt sowie auf der Grundlage des 10-Punkte-Planes der Städtekoalition Verpflichtung für ein entsprechendes Handeln”, so Margot Gaitzsch, Stellvertretende Vorsitzende der Linken-Stadtratsfraktion.

Ein positives Zeichen wollen die Dresdner Grünen mit dem Antrag senden. Christiane Filius-Jehne, Vorsitzende der Grünen-Fraktion: “Ich finde es ganz wichtig, dass wir uns durch den geplanten Beitritt zur Umsetzung eines Maßnahmenkatalogs verpflichten, der für alle europäischen Mitgliedsstädte gültig ist.” 
Mit an Bord ist auch die SPD-Stadtratsfraktion. “Mit dem Beitritt zur Unesco– Städtekoalition gegen Rassismus kann der Stadtrat zum Ausdruck bringen, dass die große Mehrheit der Dresdner der Welt zugewandt ist und die Menschenrechte achtet. Den Hetzern von Pegida läuft nur eine Minderheit hinterher”, sagte ihr Vorsitzender Christian Avenarius.   

Die europäische Städtekoalition gegen Rassismus der UNESCO besteht seit 2004. Das Konzept basiert auf der Einsicht, dass Diskriminierung vor Ort entsteht und demnach auch vor Ort bekämpft werden muss, so die Unesco. Die Unesco kooperiert mit regionalen Städtekoalition in sechs Weltregionen, um geeignete, lokal angepasste Strategien zur Rassismusbekämpfung zu entwickeln. In Nürnberg fiel am 10. Dezember 2004 der Startschuss für die "European Coalition of Cities Against Racism" (ECCAR). Nürnberg koordiniert seitdem die Zusammenarbeit von mittlerweile mehr als 100 europäischen Städten, die sich einmal jährlich zu Konferenzen treffen. Aus Deutschland sind u.a. Berlin, Leipzig , München und Wolfsburg Mitglied.

jv

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