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Quartier Lennépark in Dresden: Entwürfe sind noch bis 24. Januar zu sehen

Quartier Lennépark in Dresden: Entwürfe sind noch bis 24. Januar zu sehen

Südlich der Bürgerwiese liegen am Lennéplatz rund 35.000 Quadratmeter Fläche ungenutzt brach. Die Grundstückseigentümergemeinschaft hat vergangenes Jahr gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt ein Werkstattverfahren durchgeführt, um zu ergründen, was mit dem Grund gemacht werden kann.

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Links der Lennéplatz, rechts eine Ecke des unbebauten Grundstücks.

Quelle: Franziska Schmieder

Die entstandenen Entwürfe von sieben Architekturbüros sind noch bis Freitag, dem 24. Januar, am Stadtmodell im Erdgeschoss des World Trade Centers Dresden zu sehen.

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Einen gepflegten Eindruck vermittelt das Areal von der Gellertstraße aus.

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Ein Gutachtergremium unter der Leitung von Olaf Lauströer, Professor für Architektur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, hat bereits eine Empfehlung ausgesprochen. Sie bevorzugen die Arbeit der Wuppertaler  „team 51,5° architekten“, da „aufgrund der Flexibilität des Entwurfs und der stadtraumverträglichen Einordnung von Bebauung in einem durch Parks geprägten Umfeld in ihr mehrheitlich das größte Potenzial für eine erfolgreiche Umsetzung gesehen wird“, heißt es in der Begründung.

Die Planer schlagen vor, Entwicklungsflächen von je 4000 bis 6750 Quadratmeter auszuweisen. Darauf wiederum wäre „offene Bebauung mit kompakten, introvertierten, die Immissionslage reflektierenden Hofgebäuden“ möglich – nötig, weil das Gesamtgrundstück relativ viel befahrenen Straßen umgeben ist. Ein grüner Rand schirmt die Gebäude sozusagen etwas ab. Vorgesehen sind weiterhin einheitliche Gebäudehöhen von 17,5 bis 21 Metern. Das entspricht etwa fünf bis sechs Geschossen. Parkflächen sind ebenerdig oder als Tiefgarage geplant. Am Kreuzungsbereich Lennéplatz/Gellertstraße markiert ein hohes Haus die Lage des Quartiers am 26-er Ring.

Auf Platz zwei der Bewertung durch das Gutachtergremium landete die Planung von „kister scheithauer gross“ (ksg) aus Köln in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsbüro Blacksheepscape Berlin/London. Die Architekten schlagen aufgrund der Lage geschlossene Blockstrukturen wiederum mit ruhigen Innenhöfen vor. Besonders bemerkenswert sei hier die sehr gute Ausnutzung der Flächen, heißt es in der Jury-Beurteilung.

Die von den Gutachtern empfohlene Arbeit soll als nächstes einem Bebauungsplanverfahren zugrunde gelegt werden. Die Grundstückseigentümer selbst wollen laut Stadt in einer nächsten Planungsphase einen oder mehrere Verfahrensteilnehmer mit einer vertiefenden Bearbeitung des Hochbaus beauftragen. Termine stehen allerdings noch nicht fest.

Franziska Schmieder

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