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Protonentherapie am Uniklinikum Dresden zeigt Erfolge

Hundert Krebspatienten im ersten Jahr behandelt Protonentherapie am Uniklinikum Dresden zeigt Erfolge

Ein Jahr, nachdem der erste Patient behandelt wurde, zieht die Universitäts Protonentherapie Dresden (UPTD) am Uniklinikum eine erste Bilanz: Hundert Patienten durchliefen in den vergangenen Monaten ihren im Durchschnitt etwa sechswöchigen Behandlungszyklus.

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Prof. Mechthild Krause hat die ersten Patienten im UPTD behandelt.

Quelle: Uniklinik Dresden

Dresden. Ein Jahr, nachdem der erste Patient behandelt wurde, zieht die Universitäts Protonentherapie Dresden (UPTD) am Uniklinikum eine erste Bilanz: Hundert Patienten durchliefen in den vergangenen Monaten ihren im Durchschnitt etwa sechswöchigen Behandlungszyklus. Damit wurden rund 3000 Bestrahlungen vorgenommen.

Von der hochwirksamen und doch schonend einsetzbaren Protonentherapie profitierten im ersten Jahr besonders Kinder mit unterschiedlichen Krebserkrankungen und Erwachsene mit Tumoren an der Schädelbasis, im Gehirn oder in den Speicheldrüsen. Im Fokus stehen zudem Tumore, die sich aufgrund ihrer komplizierten Lage mit der üblichen Strahlentherapie nicht oder nur unzureichend behandeln lassen. "Es ist in manchen Fällen sogar möglich, schwangere Krebspatientinnen, die eine Strahlentherapie benötigen, mit Protonen zu bestrahlen. Hierbei erfolgt immer eine individuelle Abwägung von Nutzen und Risiken", sagt Prof. Mechthild Krause, stellvertretende UPTD-Direktorin.

Mehr als 30 Ärzte, Physiker, Wissenschaftler und medizinische Fachangestellte sowie technische Assistenten sind an der Versorgung der Patienten beteiligt. Beim derzeitigen Betrieb sind zwölf bis 15 Mitarbeiter für eine Acht-Stunden-Schicht notwendig, um den Bestrahlungsplatz in diesem Zeitraum voll auszulasten. Bei den derzeitigen Behandlungszahlen soll es aber nicht bleiben.

Wurden im ersten Jahr vor allem Patienten der AOK Plus behandelt, die als erste Krankenkasse einen entsprechenden Vertrag mit der UPTD abgeschlossen hatte, soll 2016 eine Vereinbarung mit weiteren Kassen folgen. Bis zu hundert weitere Krebspatienten sollen dazu kommen. Im Laufe dieses Jahres wird deshalb ein Zweischichtbetrieb aufgenommen.

Die UPTD ist die dritte universitäre Protonentherapieanlage Deutschlands und die einzige in Ostdeutschland.

cg

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