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Projekttheater Dresden wurde "Lieblingsplatz für alle"

Behindertengerechter Umbau Projekttheater Dresden wurde "Lieblingsplatz für alle"

Das Investitionsprogramm "Barrierefreies Bauen - Lieblingsplätze für alle" fördert Maßnahmen in öffentlichen Einrichtungen, die Behinderten den gleichberechtigten Zugang ermöglichen. Auf diese Weise wurden 2014 und 2015 über 400 solcher Plätze geschaffen, zu denen nun auch das Projekttheater Dresden gehört.

Quelle: Ronald Kuchar

Dresden. Das Investitionsprogramm "Barrierefreies Bauen - Lieblingsplätze für alle" fördert Maßnahmen in öffentlichen Einrichtungen, die Behinderten den gleichberechtigten Zugang ermöglichen. Auf diese Weise wurden 2014 und 2015 über 400 solcher Plätze geschaffen, zu denen nun auch das Projekttheater Dresden gehört.

Umbauten im Dresdner Projekttheater

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Dort wurden ein Treppenlift, eine behindertengerechte Toilette und eine Rampe am Hofeingang installiert, die es Rollstuhlfahrern ermöglicht, barrierefrei direkt in den Theatersaal zu gelangen. Beim gestrigen Pressetermin präsentierte Julius Skowronek, Leiter des Projekttheaters, die neuen Errungenschaften. Im Foyer stellten anschließend Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr (Grüne), und Thomas Pieper, Sachgebietsleiter Stadterneuerung und Quartiersplanung Nord, den Förderplan für 2016 vor und wiesen auf weitere, bereits umgesetzte Projekte hin. Zum Beispiel wurde das Elbamare um einen Schwimmbadlifter erweitert, das Seniorenzentrum Bülow und das Kino in der Fabrik jeweils um einen Hublift. Die OSTRALE, Zentrum für zeitgenössische Kunst, ist mittlerweile mit einer Wiesenrampe ausgestattet, die in die oberen Heuböden führt.

Als persönlich Betroffener war Jan Blüher, stellvertretender Vorsitzender der Kreisorganisation Dresden im Blinden und Sehbehindertenverband Sachsen e.V., eingeladen. Im Begegnungszentrum an der Strehlener Straße konnte dank des Förderprogramms eine Tür verbreitert werden, damit Rollstuhlfahrer problemlos in einen Veranstaltungsraum gelangen können. Außerdem wurde ein Blinden-Informationssystem (BLIS) installiert, welches akustische Informationen über Fahrzeuge und Gebäude im Außenbereich liefert.

Sylvia Müller, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt, wies auf die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung solcher Vorrichtungen hin. Denn Menschen mit Behinderung stoßen im Alltag immer wieder auf Barrieren, die ihr Leben einschränken. Im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Gesundheitsbereich ist dies regelmäßig der Fall. Überall, wo horizontale und vertikale Hindernisse überwunden werden müssen, sind Rollstuhlfahrer auf Hilfe angewiesen. Oft brauchen Behinderte auch Signale, damit sie ohne Gefahr einen bestimmten Ort erreichen können.

Die Fördermittel für derartige Projekte stammen vom Freistaat Sachsen und umfassen für 2016 ein Volumen von 2,5 Millionen Euro. Der Förderbetrag pro Vorhaben beträgt höchstens 25 000 Euro.

Ronald Kuchar

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