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Prognose: Dresdner Bevölkerung wächst bis 2030 um 25.000 Menschen

Prognose: Dresdner Bevölkerung wächst bis 2030 um 25.000 Menschen

Bis zum Jahr 2030 werden in Dresden 25.000 Menschen mehr leben als bislang. Das ist das Ergebnis der aktuellen Bevölkerungsprognose der Landeshauptstadt.

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Für den Zuwachs sorgen unter anderem steigende Geburtenzahlen.

Quelle: dpa

Demnach wächst die Zahl der Anwohner von aktuell 537.300 auf dann rund 585.600. Diese dynamische Entwicklung sei laut Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) nicht nur durch Zuzug, sondern auch durch steigende Lebenserwartungen und steigende Geburtenzahlen möglich.

Die Vorausberechnung bis 2030 erfolgte auf der Grundlage einer Analyse der vergangenen Jahre. Folgende Annahmen lagen der Prognose zugrunde: Die Geburtenrate pendelt sich beim gegenwärtigen Niveau von 1,5 Kindern je Frau ein. Bis ins Jahr 2019 steigt die Zahl der Neugeborenen weiter auf knapp 6400 Geburten pro Jahr. Ab 2026 hingegen wird deren Zahl voraussichtlich wieder unterhalb der 6000-Marke liegen.

Zudem gehen die Experten davon aus, dass die Lebenserwartung bis 2030 bei Frauen auf 87 Jahre und bei Männern auf knapp 83 Jahre ansteigt. Da die Zahl der Gestorbenen kontinuierlich bis 2025 auf etwa 6000 steigen und danach stagnieren wird, würde ab diesem Jahr die Zahl der Verstorbenen über der Zahl der Geborenen liegen.

Als drittes nehmen die Fachleute an, dass die Zahl der Zuzüge aus den neuen Bundesländern bis 2020 zurückgeht. Die Abnahme wird aber durch stärkere Zuzüge aus den alten Bundesländern und dem Ausland abgemildert. Die Zahl der Jugendlichen und Kinder im Schulalter wird stark anwachsen – von nun 48.600 auf 65.300 in 16 Jahren. Auch das ergeben die Berechnungen. Der Anteil der Älteren wird, wie überall in Deutschland, auch in Dresden zunehmen. Die Zahl der Dresdner im Alter von über 75 Jahren steigt um etwa 12.000 auf dann 70.700. Bemerkenswert sei im Vergleich zur gesamtsächsischen Entwicklung zudem, dass das Durchschnittsalter von aktuell 43,0 Jahren nach Stagnation bis 2023 nur leicht auf 43,4 Jahren ansteigen wird.

cg

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