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Premiere für Videospiel von Dresdner Schülern

Premiere für Videospiel von Dresdner Schülern

Die Verluste im Rundkino waren an diesem Abend immens, die Wehklagen nicht minder: Jan Gütter, hoffnungsvoller Sprecher des Technologiekonzerns AMD, verlor im Stress den Durchblick und wurde von einem Frikadellenbrötchen erlegt.

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Der 13-jährige Richard vom Entwicklerteam zockt "Stress Ops".

Der junge Richard - niedergestreckt von einem aggressiven Hamburger. Aber das kommt davon, wenn man sich an "Stress Ops" wagt-

Das Besondere an diesem "Jump'n'- Run"-Spiel sind seine Macher: 27 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aus Dresden und Umgebung haben reichlich vier Monate daran gearbeitet, um es gestern erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Schützenhilfe erhielten sie von AMD und vom Medienkulturzentrum, das auch die professionellen Anleiter stellte.

Das Gros der Arbeit erledigten die Schüler, die in fünf Teams (Programmierung, Grafik, Ton, Produktion und Öffentlichkeitsarbeit) zunächst drei alternative Ideen entwickelten, diese in Storyboards zeichneten, um sich schließlich für ein Sujet zu entscheiden: In einem Traum müssen zwei Schüler durch Labyrinthe eilen, dabei wildgewordenen Kreaturen aus dem Bio-Unterricht ausweichen und allerlei Aufgaben lösen. Diesen Traum setzten die jungen Macher in Flash-Technik um, erstellten dazu Musik und Animationen und was sonst noch so zu einer Computerspiel-Produktion gehört.

"Die Kids haben dabei unglaublich viel gelernt", betonte Projektleiter Daniel Seitz vom Medienkulturzentrum zur Premierenfeier. Und die "Kids" waren zwar etwas zu aufgeregt, um das rhetorisch geschliffen zu unterstreichen, doch der Spaß und ihr Enthusiasmus waren ihnen anzumerken.

Diese Videospiel-Genese war für auch AMD eine Premiere: Ähnliche Projekte unter dem Titel "AMD Changing the Game" laufen zwar bereits in anderen Ländern, doch die Dresdner Aktion war die erste in Europa und soll nun ausgebaut werden. "Wie mir meine US-Kollegen gesagt haben, ist das Dresdner Videospiel das bisher beste, das in dieser Projektreihe entstanden ist", lobte AMD-Sprecher Jan Gütter. Das Unternehmen hatte sich in hier engagiert, da es traditionell an seinen Firmenstandorten lokale Sozialprojekte fördert. "Wir wollen damit Jugendliche an moderne Technologien heranführen und letztlich auch künftige Mitarbeiter gewinnen", so Gütter. Heiko Weckbrodt

Mehr Infos. www.computer-oiger.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.09.2011

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