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Preise für WGs sind in Dresden im Schnitt höher

Alleine wohnen ist billiger als gemeinsam Preise für WGs sind in Dresden im Schnitt höher

Eigene Wohnung oder Wohngemeinschaft (WG)? Beides hat wohl seine Vor- und Nachteile, für eine WG spricht oft, dass sie günstiger ist. Eine Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, zeigt nun aber, dass dies nicht immer der Fall ist. Wie beispielsweise in Dresden.

Eigene Wohnung oder Wohngemeinschaft (WG)? Beides hat wohl seine Vor- und Nachteile.

Quelle: dpa

Dresden. Gerade für Studierende, die zum kommenden Semester in eine neue Stadt ziehen, stellt sich die Frage: Eigene Wohnung oder Wohngemeinschaft (WG)? Beides hat wohl seine Vor- und Nachteile, für eine WG spricht oft, dass sie günstiger ist – für Studierende ein nicht unerhebliches Argument. Eine Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, zeigt nun aber, dass dies nicht immer der Fall ist. Wie beispielsweise in Dresden.

Unter den 65 unter die Lupe genommenen Studentenstädten in Deutschland ist Dresden – zusammen mit Düsseldorf und Rostock – eine der wenigen Städte, in denen sich eine Singlewohnung finanziell mehr rentiert, als das Wohnen in einer WG. 8 Euro pro Quadratmeter kostet eine Wohnung bis 40 Quadratmeter durchschnittlich. Das Wohnen in einer WG-tauglichen Wohnung kostet sechzig Cent mehr – das macht eine Ersparnis von 5 Prozent aus. Nur in Rostock ist die Spanne mit 15 Prozent noch höher: 6,60 Euro gegenüber 7,60.

In allen anderen untersuchten Städten wirkt sich das WG-Leben – rein von der Miete her – positiv auf das Konto aus. Am deutlichsten in Siegen, mit einer Ersparnis von 40 Prozent, gefolgt von Erlangen mit 35 und Bayreuth mit 32 Prozent. Nur in Leipzig sind die Mietpreise in Single- wie WG-Wohnungen gleich hoch.

Besonders in Städten mit renommierten Universitäten sind WGs deutlich günstiger. In Heidelberg, Münster, Tübingen und Freiburg beispielsweise kommen hier Ersparnisse von über 20 Prozent zustande.

Untersucht wurden 21 300 Singlehaushalte und 36 900 WGs in allen Städten mit über 10 000 Studierenden. Die Stadt mit den teuersten Kaltmieten, sowohl bei Einzel- als auch WG-tauglichen Wohnungen, ist übrigens München. Hier werden 19,70 beziehungsweise 15,80 fällig. Danach folgen Ingolstadt mit 15 Euro und Frankfurt am Main mit 14,50 bei den Singlewohnungen sowie Frankfurt am Main mit 13,40 und Hamburg mit 11,70 bei den WGs.

Am günstigsten lebt es sich in Chemnitz mit 5,20 beziehungsweise 5,00 Euro, Gelsenkirchen mit 5,90 beziehungsweise 5,20 sowie Cottbus für Alleinlebende mit 6,10 und Duisburg für WG-Freunde mit 5,40.

Ob alleine oder gemeinsam Wohnen: eine günstige Alternative für Studierende ist immer ein Wohnheim des Studentenwerks. Hier kosten Einzelapartments allerdings mehr als WGs, beispielsweise 270 Euro Gesamtmiete für eine Wohnung von 25 Quadratmetern Größe. WG-Zimmer schlagen mit ca. 210 Euro zu Buche.

„Für das Wohnen im Wohnheim spricht nach wie vor die günstige Komplettmiete, ohne unkalkulierbare Nebenkosten“, sagt Sandy Lohe vom Studentenwerk Dresden. „Außerdem sind die Wohnheimplätze voll möbliert und liegen nah an den Hochschulen.“ Zudem sei der schnelle Anschluss zu Kommilitonen ein wichtiges Argument. Daher erfreut sich das Wohnen in Wohnheimen großer Beliebtheit. Zum Wintersemester 2016/17 sind laut Studentenwerk alle verfügbaren Zimmer in den Dresdner Studentenwohnheimen schon komplett vermietet.

DNN

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