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Polizeidirektion Dresden stellt Zeichnungen aus

Ausstellungseröffnung Polizeidirektion Dresden stellt Zeichnungen aus

Kunst der Gesetzeshüter – ab dem 24. Februar sind besondere Werke im World Trade Center zu sehen. Unter dem Titel „Malen heißt Sehen“ zeigt der Mal- und Zeichenzirkel der Polizeidirektion Dresden insgesamt 38 von Hand gezeichnete Werke.

Bärbel Schiefer, Kriminaloberkommissarin a.D., ist Gründungsmitglied es Mal- und Zeichenzirkels der Polizeidirektion der Landeshauptstadt. Gemeinsam mit 14 anderen Mitgliedern stellt sie bis Ende März ihre gezeichneten Werke aus.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Aus der Polizeidirektion in die Öffentlichkeit – ab dem 24. Februar sind besondere Werke im Drewag-Treff zu sehen. Unter dem Titel „Malen heißt sehen“ zeigt der Mal- und Zeichenzirkel der Polizeidirektion Dresden insgesamt 38 von Hand gezeichnete Werke. Fernab vom gefährlichen Alltag treffen sich die 15 Polizisten und Angestellten des öffentlichen Dienstes zwei Mal im Monat, um der Zeichen- und Malleidenschaft zu frönen. Bärbel Schiefer ist seit der Gründung vor acht Jahren fester Bestandteil des Zirkels.

Die Kriminaloberkommissarin a.D. zeichnete bereits als Kind gern. In der Jugend entschied sie sich für die Polizeilaufbahn und verlor das Hobby dabei aus den Augen. Als vor acht Jahren die Idee eines Mal- und Zeichenzirkels in der Polizeidirektion aufkam, war sie Feuer und Flamme. „40 Jahre habe ich nicht mehr gezeichnet. Seit der Eröffnung des Zeichenzirkels 2008 habe ich nahezu täglich gemalt“, sagt sie schmunzelnd. Was mit Bleistiftzeichnungen begann, sind inzwischen verschiedene Maltechniken und diverse Motive. „Ich habe über 50 Malerein allein in meiner Wohnung“, sagt die Kriminaloberkommissarin stolz.

Ab dem 24. Februar sind einige Werke der Mitglieder des Mal- und Zeichenzirkels im Erdgeschoss sowie der ersten Etage des Drewag-Treffs im World Trade Center zu sehen. Ob Landschafts-, Akt- oder Porträtmalerei – die Ausstellungsstücke sind bunt gemischt. Wichtig ist den Gesetzeshütern vor allem das realistische und authentische Zeichnen. Oftmals wurden die Motive aus Vorlagen gewählt und anschließend per Hand auf Kleinformate gebannt.

Einen Erfolgsdruck haben die Mitglieder dabei nicht. „Wir sind Hobbykünstler und probieren verschiedene Techniken“, erklärt Bärbel Schiefer. Einen Lehrer fanden die künstlerischen Beamten dabei in Harald Nickoleit, der das Projekt ins Leben rief. Der Kriminaltechniker zeichnet im Berufsalltag Phantombilder und setzt dabei verbale Beschreibungen von Gesichtern in optische Details um. „Er hilft uns sehr und kann bei Problemen erklären, wie man Pinselschwünge und Bleistiftstriche so auf das Papier bringt, dass ein passables Bild entsteht“, sagt Schiefer.

Für die ehemalige Oberkommissarin war das Zeichnen ein gelungener Ausgleich zum harten Alltag eines Polizisten. „Man sieht schlimme Dinge, die einen nicht mehr loslassen“, erklärt sie. Gerade dann half es ihr, an farbenfrohen Motiven zu arbeiten. Deswegen ist es nicht erstaunlich, dass sich in der Ausstellung kaum Bilder befinden, die sich mit dem Polizeialltag auseinander setzen. „Unsere Leidenschaft bringt uns alle voran“, zeigt sich Bärbel Schiefer überzeugt. „Aber es handelt sich nicht um uniformierte Malerei.“

Die Ausstellung ist vom 24. Februar bis 20. Mai im Drewag-Treff im World Trade Center, Ammonstraße 72, montags bis freitags von 9 bis 19 und samstags von 9 bis 13 Uhr für Besucher geöffnet. Die Vernissage findet am 24. Februar um 19.30 Uhr statt.

Von Juliane Just

Dresden, Ammonstraße 72 51.0489449 13.7205612
Dresden, Ammonstraße 72
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