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Pillnitzer Park: erneut Banderolen zerschnitten

Weiter Streit Pillnitzer Park: erneut Banderolen zerschnitten

Sie hat wieder zugeschlagen. Die Person (oder sind es mehrere?), welcher die Banderolen der Bürgerinitiative (BI) für einen freien Parkzutritt in Pillnitz ein Dorn im Auge ist. Bereits zum dritten Mal sind die Sprüche der Eintrittsgegner zerstört worden.

Die Banderolen sind bereits zum dritten Mal zerschnitten worden.

Quelle: Bürgerinitiative

Dresden. Sie hat wieder zugeschlagen. Die Person (oder sind es mehrere?), welcher die Banderolen der Bürgerinitiative (BI) für einen freien Parkzutritt in Pillnitz ein Dorn im Auge ist. Bereits zum dritten Mal sind die Sprüche der Eintrittsgegner zerstört worden, erstmals im November 2012, dann im Mai 2014 und nun abermals in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai. Darüber informierte jetzt Markus Zelt von der BI. Der Jurist hat Anzeige wegen Zerstörung und Hausfriedensbruch erstattet.

Zwei der Banderolen befanden sich an den Einfriedungen zu Grundstücken an der Orangeriestraße in Pillnitz und waren öffentlich zugängig. Das dritte Spruchband mit dem Text „Zugeschlossen eins zwei drei – Bürgerwille einerlei“ aber hing in Zelts privatem Grundstück auf der Orangeriestraße 26A. Seine Familie war im Zeitraum des Vandalismus nicht anwesend. Zelt stellt auch eine „höhere Qualität“ der Zerstörung fest, denn diesmal wurden Texte komplett herausgeschnitten. Der materielle Schaden beträgt 300 Euro.

Bereits zu Saisonbeginn 2012 hatte die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH die Eintrittsregelung eingeführt. Doch der Frust zwischen Befürwortern der Gebühr und ihren Gegnern sitzt nach wie vor tief. „Wir werden uns nicht beirren lassen und weiter Banderolen aufhängen und uns anderweitig bemerkbar machen“, betont BI-Mitglied Zelt. Die Anwohner ärgert besonders, dass nicht mehr alle Tore in den Schlosspark passierbar sind und gewohnte Verbindungswege innerhalb der Gemeinde abgeschnitten wurden. Eine Klage vom März 2013 für öffentliche Wege im Sinne des „Sächsischen Straßengesetzes“ war vor dem Verwaltungsgericht gescheitert.

Von Genia Bleier

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