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Pieschener Ortsbeirat will Radfahrstreifen auf der Großenhainer Straße

Grünes Licht für die Sanierung Pieschener Ortsbeirat will Radfahrstreifen auf der Großenhainer Straße

Aus Sicht der Pieschener ist schon alles klar, die Neustädter haben dagegen noch nicht entschieden:Im Rathaus an der Bürgerstraße bekamen Stadt und Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) grünes Licht für den Bau eines Radfahrstreifens an der Großenhainer Straße. 

Die Pieschener Ortsbeirat will einen Radfahrstreifen auf der Großenhainer Straße in Dresden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Aus Sicht der Pieschener ist schon alles klar, die Neustädter haben dagegen noch nicht entschieden. Die Gleisbauarbeiten auf der Großenhainer Straße zwischen der Conradstraße und der Liststraße müssen noch einmal im Ortsbeirat des Szeneviertels zum Thema gemacht werden, denn die Vertreter des Viertels sahen sich in dieser Woche nicht in der Lage, über das Bauvorhaben zu entscheiden. Es fehlten ihnen wichtige Unterlagen. Anders der Ortsbeirat in Pieschen: Im Rathaus an der Bürgerstraße bekamen Stadt und Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) grünes Licht für das Bauvorhaben. Mit einem kleinen Zusatz: Ein sogenannter Schutzstreifen für Radfahrer ist den Pieschenern nicht genug, sie wollen einen Radfahrstreifen. Dieser ist nicht nur durch eine gestrichelte Linie von der Autofahrbahn abgegrenzt, sondern durch einen durchgehenden weißen Strich. Das bedeutet, die Straßenfläche ist für Autos gänzlich tabu, auch zum Aus- und Einladen darf dort kein Fahrzeug stehen. Davon versprechen sich die Ortsbeiräte mehr Sicherheit für Radfahrer.

Die sieben Seiten umfassende Vorlage soll im Juni im Ausschluss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr diskutiert werden. Geplant ist in dieser Sitzung auch eine Entscheidung über die Baupläne, in deren Mittelpunkt die Sanierung der Straßenbahngleise steht, erwarten die DVB-Verantwortlichen. Aktuell geht es um ein 2,3 Millionen Euro-Projekt. Dazu gehören der Einbau neuer Gleise mit einem Abstand von drei Metern und eine barrierefreie Haltestelle am Großenhainer Platz. Die DVB-Verantwortlichen gehen davon aus, dass noch im Sommer die Entwurfs- und Genehmigungsplanung beginnen kann. Mit einem Start der Bauarbeiten rechnen sie allerdings nicht vor dem nächsten Jahr, vielleicht sogar erst 2018.

Ist dieser Bauabschnitt erledigt, muss auf der „Großenhainer“ dann noch ein knapp ein Kilometer langer Abschnitt erneuert werden, der von der Liststraße bis zum Trachenberger Platz reicht. Die Verkehrsbetriebe rechnen damit, dass diese Arbeiten 2019 stattfinden können. Auch dabei muss noch eine Haltestelle auf Vordermann gebracht werden. Die Station Zeithainer Straße ist bis dahin die letzte Straßenbahnhaltestelle auf der Strecke bis zum Wilden Mann, die noch nicht barrierefrei ausgebaut ist.

Von Christoph Springer

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